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Bittersüsse Zeiten – Barock und Gegenwart in der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Titel Bittersüsse Zeiten

Titel der Ausstellung im Kunsthaus Stade. Pieter Jacobsz. Codde, Amor als Honigdieb, 1636 © SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Bittersüße Zeiten
Barock und Gegenwart in der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin
Kunsthaus Stade
Laufzeit: 27. September 2014 bis 4. Januar 2015
In der Ausstellung „Bittersüße Zeiten. Barock und Gegenwart in der Sammlung SØR Rusche Oelde/Berlin“ treten außergewöhnliche Werke miteinander in einen Dialog. Ihre Entstehungszeit liegt fast 400 Jahre auseinander und dennoch ergänzen sie sich auf wundersame Weise. Wenn Gemälde aus dem niederländischen Barock neben Werken von Gegenwartskünstlern in einem Raum hängen, scheinen die Gegensätze nicht größer sein zu können – so denkt man. Doch ein zweiter Blick offenbart, dass auch viele Gemeinsamkeiten vorhanden sind. Sind es nicht damals wie heute dieselben Probleme, die den Künstler beschäftigen? Das Bildnis des Menschen, die Liebe und die Erotik, das Leben, das sich in Arbeit und Vergnügen spaltet, und die Mahnung vor dem unausweichlichen Ende, das alle weltlichen Güter und Eitelkeiten mit einem Streich hinfällig macht. Mögen sich die Zeiten geändert haben, die essenziellen Probleme des Mensch-Seins sind die gleichen geblieben: Wir werden geboren, wir leben, lieben und arbeiten, und wir sterben am Ende. Die Ausstellung zeigt die fundamentalen Unterschiede in der Kunst und der Perspektive beider Epochen auf das Leben, aber auch die Gemeinsamkeiten in Form und Motivwahl, die sich als geschichtsübergreifende Konstante der Kunstherausstellen. So wie wir heute von der Bilderflut durch Fernsehen und Internet umgeben sind, umgaben sich die Niederländer im Barock mit Gemälden, die für jedermann erschwinglich waren. Kunst war Pop-Kultur, genauso wie es heute Film und Musik sind. Dem Sehen wurde ein herausragender Stellenwert beigemessen, so wie es auch im 21. Jahrhundert der Fall ist.

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Ausstellungsansicht Photo by Uwe Wiesmann

SØR Rusche Sammlung Oelde/BerlinSämtliche Werke der Ausstellung „Bittersüße Zeiten“ stammen aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, die eine der umfassendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland sein dürfte – und womöglich die einzige Sammlung, deren Schwerpunkte sich in einem so hohen Maße gleichzeitig auf Werke des niederländischen Barocks und der Gegenwart konzentriert. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Grundstock dieser Sammlung gelegt, deren Umfang heute weit über 2000 relevante Werke aus beiden Epochen vereinigt. „Das Leben ist bitter und süß zugleich“, so sagt der leidenschaftliche Sammler und studierte Philosoph Dr. Dr. Thomas Rusche. Bereits in vierter Generation führt er die beeindruckende Sammlung fort. Sein Augenmerk liegt auf der „Achterbahn des Lebens“, dem urmenschlichen Zyklus von „Eros und Tod, Lieben, Leben zeugen und Vergehen“. So ist das große Thema dieser Ausstellung nichts weniger als das Leben in seiner
Vielfalt und Widersprüchlichkeit.In fast 30 Werken aus dem holländischen und flämischen Barock des 17.
Jahrhunderts und gut 90 zeitgenössischen Werken von international bekannten Künstlern der Gegenwart verfolgt „Bittersüße Zeiten“ die wichtigsten Stationen des menschlichen Lebensweges von der Kindheit bis zum Totenbett.

Verelst:Schleime

Dabei begegnen dem Besucher die Meister der flämischen Feinmalerei, die von italienischen Landschaften beeinflussten Bamboccianti und die beeindruckenden Werke der holländischen Genremalerei, die mit ihrem liebevollen Blick für Details eine Bestandsaufnahme ihrer Zeit liefern. Samuel von Hoogstraten, Frans Hals‘ jüngerer Bruder Dirck Hals, Pieter Codde, Joos van Craesbeck, Jacob Adriaensz. Backer, Hendrik Gerritsz. Pot, Adriaen van Ostade, David Teniers, d.J., und Cornelis Gysbrecht sind einige der Künstler, die vor allem in Haarlem, Den Haag, Amsterdam und Antwerpen die holländisch-flämische Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts prägten. Idealisierte Darstellungen des täglichen Lebens, moralische Anleitungen für ein ehrbares Dasein und die Hervorhebung des gesellschaftlichen Status‘ durchziehen die Motive der überaus fein gearbeiteten Gemälde. Die Meister des Barock stehen in der Ausstellung in einem spannenden Dialog mit international bekannten Künstlern und den größten Talenten der Gegenwart. Neben George Condo, Jim Butler, Tracey Emin, David Hockney und David Lynch sind es dabei Jonathan Meese, Neo Rauch, Daniel Richter und Oda Jaune, die internationalen Ruf genießen. Auch die in der Tradition der „Leipziger Schule“ stehenden Künstler wie Tilo Baumgärtel, Kathrin Heichel und Irene Bisang gehören zu den Künstlern, die die Malerei derzeit prägen, ebenso wie Jonas Burgert, Alicia Kwade, Paule Hammer, Norbert Bisky, Martin Eder, Justine Otto, BEZA und viele andere.

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Ausstellungsansicht Photo by Uwe Wiesmann

Liegt auch fast ein halbes Jahrtausend zwischen den beiden Epochen, so ähneln sich auch Situation und Ansatz des Kunstschaffens auf frappierende Weise. So erlebte die Malerei in Holland und Flandern nach der Reformation und der Befreiung von der spanischen Besatzung einen immensen Aufschwung, der auch durch den zunehmenden Status der Niederlande als Welthandelsmacht unterstützt wurde. Die Porträt-, Allegorie- und Genremalerei des so genannten „Goldenen Zeitalters“ war für den barocken Zeitgenossen praktisch allgegenwärtig. Kunst wurde auf Märkten und in vielen Fachgeschäften angeboten, Gemälde wurden in Lotterien verlost oder als Gewinne für Wettbewerbe ausgeschrieben. Zum ersten Mal begannen Sammler, Kunst als Wertanlage zu erwerben, und man kann davon ausgehen, dass fast jeder bürgerliche Haushalt über mehrere Gemälde verfügte. So wie heute Musik, Literatur oder andere Kulturgüter Teil einer weit verbreiteten Popularkultur sind, so kann man auch in der barocken Malerei der Niederlande von einer Pop-Kultur sprechen: Einer Kultur, die sich nicht an religiöse, monarchische oder akademische Eliten richtete, sondern die für den Bürger geschaffen und vom Bürger angenommen wurde.

Dr. Dr. Thomas Rusche hält die Eröffnungsrede zur Ausstellung, Photo by Uwe Wiesmann

Dr. Dr. Thomas Rusche hält die Eröffnungsrede zur Ausstellung, Photo by Uwe Wiesmann

Allein für den Zeitraum von 1550 bis ca. 1800 sind bisher etwa eine Million schaffende Künstler in den Niederlanden nachgewiesen. Die Situation heute ist der damaligen nicht ganz unähnlich: Nie war der allgemeine Wohlstand der europäischen Gesellschaft so groß wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts. In den heutigen „Goldenen Zeiten“ bieten zahllose „Art Fairs“ in vielen Städten regelmäßig Kunst zu erschwinglichen Preisen an, die auch vom „Normalbürger“ bezahlbar sind. Kunst ist in der einen oder anderen Form ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens geworden und hat schon lange seinen Eingang in den öffentlichen Diskurs gefunden, statt nur einem kleinen Kreis von Fachleuten zugänglich zu sein. Wie die Niederländer es in emblematischer Form taten, reflektieren auch die zeitgenössischen Künstler heute die Ausprägungen und Strömungen, die das tägliche Leben beeinflussen. Ihre Kunst ist ein Kommentar über die Beschaffenheit der Gegenwart, der sich dem sozialen Leben und seinen Konflikten, den individuellen Erfahrungen des Menschen und dem Verhältnis zu seinen emotionalen Verstrickungen widmet.

Text von Andrea Fromm, Tom Beege und Regina Wetjen

Zur Ausstellung erscheint der Katalog:

978-3-86832-220-0
„Bittersüße Zeiten. Barock und Gegenwart in der Sammlung SØR Rusche
Oelde/Berlin“
Herausgeber: Hans Jürgen Giese, Christiane Ladleif, Sebastian Möllers, Thomas
Rusche, Regina Wetjen
Mit Beiträgen von: Andrea Fromm und Tom Beege
Verlag Wienand, Preis in der Ausstellung: 19,80 EUR
160 Seiten, farbige Abbildungen der ausgestellten Werke
In Zusammenarbeit mit der Sammlung SØR Rusche Oelde/Berlin
Verantwortliche:
Dr. Sebastian Möllers, Regina Wetjen
Kuratorenteam: Dr. Andrea Fromm & Tom Beege
Rahmenprogramm zur Ausstellung:
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Zusätzlich zu den
Öffentlichen Führungen sonntags um 15:00 Uhr und mittwochs um 17:30 Uhr finden
museumspädagogische Veranstaltungen statt. Mehr Informationen unter
www.museen-stade.de/kunsthaus

Plakatierung ,,Bittersüsse Zeiten'' in der Hamburger Innenstadt, Photo by Tom Beege

Plakatierung ,,Bittersüsse Zeiten” in der Hamburger Innenstadt, Photo by Monika Rieckborn

 

Pressestimmen:

http://www.focus.de/kultur/kunst/kunst-die-bittersuessen-zeiten-in-barock-und-gegenwartskunst_id_4160041.html

http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/kultur/aktuell/Kunst-Ausstellungen-Gegenwartskuenstler-Gemaelde-Bilder-Kunst-des-Barock-Oelde-Stade;art4426,5448266

Ausstellungen der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Carina Linge, Stillleben S.W. (Paar Nr. 2), 2009, C-Print, 40 x 60 cm © Carina Linge

Carina Linge, Stillleben S.W. (Paar Nr. 2), 2009,
C-Print, 40 x 60 cm © Carina Linge

 

Wahrheiten

Werke aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Bayer Kulturhaus Leverkusen 14.09.14 – 04.01.15

http://www.kultur.bayer.de/de/Spielplandetails.aspx?vguid=d5662c64-bcec-4097-953d-98c776df7d68

Christian Achenbach |Martin Assig | BEZA | Norbert Bisky | Sebastian Burger | Manuele Cerutti | Matt Collishaw | Birgit Dieker | Jan Dörre | Marlene Dumas | Marcel van Eden | Martin Eder | Marcel Eichner | Pavel Feinstein | Pius Fox | Andreas Golder | Philip Grözinger | Jana Guntsheimer | Stella Hammberg | Ann Katrin Hamm | Paule Hammer | Katrin Heichel | Uwe Hennecken | Julius Hofmann | Lou Hoyer | Johannes Hüppi | Leiko Ikemura | Jens Joneleit | Ruprecht von Kaufmann | Inga Kerber | Henning Kles | Robert Klümpen | Martin Kobe | Matej Kosir | Anna Kott | Clemens Krauss | Sven Kroner | Zofia Kulik | Alicja Kwade | Via Lewandowsky | Carina Linge | James Lloyd| Rosa Loy | Eric Manigaud | Jonathan Meese | Ingo Mittelstaedt | Jochen Mühlenbrink | Adam Mysock | Justine Otto | Jochen Plogsties | Ulf Puder | Vanda Rattana | Neo Rauch | Daniel Richter | Johannes Rochhausen | Peter Ruehle | Nicola Samori | Cornelia Schleime | Moritz Schleime | David Schnell | Norbert Schwontkowski | Stefan Stößel | Norbert Tadeuz | Christopher Thomas | Miriam Vlaming |

ART WEEK BERLIN 

90. Kunstgang durch die SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin 

Am 19.September 2014 in Berlin-Charlottenburg, 17:00 – 19:00 Uhr

Anmeldungen bitte bis zum 15.09. an: m.kuehn@kleidungskultur-soer.de

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

http://www.berlincollectors.com/

Alte Meister im Dialog mit:

L. C. Armstrong | Stephan Balkenhol | Ruth Barker | Tilo Baumgärtel | Andrea Bender |  Benjamin Bergmann | BEZA | | Norbert Bisky | Andreas Blank | Cecily Brown| Rafal Bujnowski | George Condo | Stephanie Dost | Marlene Dumas | Martin Eder | Marcel van Eeden | Marcel Eichner | Tim Eitel | Tom Ellis | Slawomir Elsner | Joachim Elzmann | Tracey Emin | Tim Ernst | James Esber | Carsten Fock | Andreas Golder | Ari Goldmann | Kerstin Grimm | Jim Harris | Armin Hartenstein | Anton Henning | Johannes Hüppi | Oda Jaune | Friederike Jokisch | Sabrina Jung | Lisa Junghanß | Alexander Keirinxc | Martin Kippenberger | Martin Kobe | Zofia Kulic | Alicja Kwade | Pe Lang | Corinne von Lebusa | Via Lewandowsky | Carina Linge | James Lloyd | Andrea Loefke | Rosa Loy | David Lynch | Katharina Mantel | Jonathan Meese | Stephan Melzl |Jan Molenaer | David Nicholson | Gillis Peeters | Ulf Puder | Neo Rauch | Lois Renner | Mandla Reuter | Daniel Richter | Arno Rink |  Peter Ruehle | Fumie Sasabuchi | Martin  Schepers | Cornelia Schleime | Rigo Schmidt | Norbert Schwontkowski | Secret Stars | Slava Seidel | Johannes Spehr | Rosi Steinbach | Stefan Stößel | Luc Tuymans | Miriam Vlaming | Herbert Volkmann | Caroline Weihrauch | Matthias Weischer | Stanislaw Ignacy Witkiewicz (Witkacy)

 

Bittersüße Zeiten. 

Barock und Gegenwart in der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Museumsverein Stade e.V., Stade, (27.09.14 – 04.01.15)

http://www.museen-stade.de/kunsthaus/vorschau-ausstellungen/

Kunsthaus Apolda Avantgarde, Apolda, (11.01.15 – 15.03.15)

http://www.kunsthausapolda.de/ 

Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg, Aschaffenburg, (09.05.15 – 06.09.15)

http://www.museen-aschaffenburg.de/ 

Tilo Baumgärtel | Andrea Bender | BEZA | Irene Bisang | Norbert Bisky | Birgit Brenner | Thorsten Brinkmann | Rafal Bujnowski | Jonas Burgert | Jim Butler | George Condo | Carlos De los Ríos | Jan Dörre | Martin Eder | Wolfgang Ellenrieder | Tom Ellis | Tracey Emin | Valerie Favre | Martin Galle | Sieghart Gille | Kerstin Grimm | Paule Hammer | Kathrin Henschler | David Hockney | Johannes Hüppi | Michal Jankowski | Oda Jaune | Michael Kirkham | Andrey Klassen | Karin Kneffel | Olrik Kohlhoff | Anna Kott | Marianna Krueger | Pawel Ksiazek | Zofia Kulik | Alicja Kwade | Carina Linge | Wen Ling | James Lloyd | David Lynch | Jonathan Meese | Jochen Mühlenbrink | Muntean/Rosenblum | Adam Mysock | Heribert C. Ottersbach | Justine Otto | Paul Pretzer | Olaf Quantius | Neo Rauch | Daniel Richter | Christoph Ruckhäberle | Fumie Sasabuchi | Moritz Schleime | Sandra Schlipkoeter | Herbert Volkmann |

 

Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz

ARP Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen

(25.05.14 – 25.01.15)

Norbert Schwontkowski, Simon de Vos

 

Werner Tübke – Michael Triegel. Zwei Meister aus Leipzig

Kunsthalle Rostock, Rostock

(22.06.14 – 14.09.14)

Jesuitenkirche Aschaffenburg

(24.01. – 19.04.15)

Michael Triegel

 

New Masters

Galerie Jörg Heitsch, München

(12.09. – 08.11.14)

Matej Kosir

 

Mythos Wald

Historische und zeitgenössische Positionen zum Thema Wald und Bäume

Kulturhaus Beda

(21.09. – 23.11.14)

Helge Hommes

 

Paule Hammer – Barocke Begegnungen im Museum Abtei Liesborn-Wadersloh

Paule Hammer, Juliane 2, 2012, Acryl auf Papier, 123 x 180 cm

29. Juni – 1. September 2013

Die Liesborner Ausstellung Paule Hammer basiert auf der Publikation Barocke Begegnungen.

In dem Essay „Träume, die erwachen – Geschichten, die lebendig werden“ stellt der Autor Mark Gisbourne die Werke Paule Hammers (*1975 in Leipzig) in Dialog mit Alten Meistern des 17. Jahrhunderts. Alle ausgestellten Werke, von Dr. Jutta Desel räumlich installiert, stammen aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin. Diese ist seit Jahren eng mit dem Museum des Kreises Warendorf verbunden. Zum ersten Mal wird ein Künstler der Sammlung in einer Einzelausstellung präsentiert.

Paule Hammer, Ausstellungsansicht, Photo by SØR

In der Sonderausstellungsfläche im Alt- und Neubau der barocken Abtresidenz der ehemaligen Benediktinerabtei in Liesborn zeigt Paule Hammer Werke, die Geschichten erzählen, oft in der Form eines Dialogs zwischen Text und Bild. Rüdiger 1 (Portugal) (2012) ist eine Landschaftsszene, deren Geschichte von Drogenproblemen in den 1990er-Jahre erzählt. Über die Landschaft malte der Künstler einen Text, der diese ausführt. Seine Werke sind Sammlungen von Überlegungen zu Themen, von Kurzgeschichten, von Träumen oder Gedanken. Hammer stellt sich zu vielen Themen Fragen, auf die er durch seine Werke eine oder mehrere Antworten gibt. Dadurch sind mehrere Werkblöcke mit dem Titel Weltenzyklopädie entstanden. Die Werke Haut I (2008) und Haut III (Liebe, Sex und Zärtlichkeit) (2008), die die Verführung der Sexualität und deren Konsequenzen darstellen, sind ein Beispiel dafür. Durch seine künstlerischen Arbeiten erscheint der Leipziger Künstler Paule Hammer oft als Skeptiker, Zweifler oder Pfadsucher. Mehrere seiner Werke nehmen die Rolle eines Spiegelbildes ein, sollen zum Nachdenken führen oder zur Selbsterkenntnis verhelfen. Das Collagegemälde Ohne Titel (2008) zeigt eine Vielfalt an Augen, die Blickkontakt mit dem Betrachter herstellen. Dieses Werk bringt zum Reflektieren auf das Sehen und Gesehen werden zwischen Werk und Betrachter. Paule Hammers Werke entstehen ebenfalls durch Dialoge mit Freunden wie z.B. im Werk Juliane 2 (2012). Juliane spricht und Paule Hammer malt. Bei der Entstehung des Werkes wird die Konversation zwischen den Freunden auf Rekorder gespeichert und später auf dem Werk hinzugefügt.

 

Paule Hammer, Schweinehund, Öl auf Kunststoff, ø 76 cm

Tengnagel, Circe verwandelt die Gefährten des Odysseus in Schweine, 1612, Öl auf Holz, 46,3 x 66,2 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Ausstellung geht der Dialog weiter auf einer anderen Ebene, nämlich die zwischen den zeitgenössischen Werken und den Alten Meistern. So werden Werke verglichen, die dasselbe Motiv oder Thema enthalten. Im  Portrait Schweinehund (2009) von Paule Hammer und in Circe verwandelt die Gefährten des Odysseus in Schweine (1612) von Jan Tengnagel wird jeweils der Kopf eines Menschen in das eines Schweins verwandelt: jedoch in einem anderen Kontext und mit einer neuen Bedeutung.

Paule Hammer, Ausstellungsansicht, Photo by SØR

Heutzutage wird das Thema Dialog und die Verfahren des Vergleichs und der Dialektik in Ausstellungen häufiger verwendet. Paule Hammer stellt exemplarisch verschiedene Werke unter unterschiedlichen Perspektiven vor. Dies bringt uns zur Reflexion, ermöglicht es uns Werte und Vorstellungen aus einem anderen Licht zu sehen und diese dabei in Frage zu stellen. Ist es nicht das, was wir von der Kunst erwarten können?

 

Victoria Fleury 

 

 

Die Ausstellung mit Werken der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin ist noch bis zum 1. September im Museum Abtei Liesborn in Liesborn-Wadersloh zu sehen.

http://www.museum-abtei-liesborn.de/

 

Die begleitende Publikation mit Texten von Mark Gisbourne, Clemens Meyer und Holger Kobe Venutura ist im Kerber Verlag erschienen.

https://www.kerberverlag.com

 

Weitere Ausstellungsbeteiligungen von Künstlern mit Werken aus der SØR Rusche Sammlung:

Johannes Rochhausen – Malerei

Schloss Detmold, Lippische Gesellschaft für Kunst, Detmold, bis 25.08.2013

 

Heute kein Plenum

267 Quartiere für zeitgenössische Kunst und Fotografie, Braunschweig, bis 30.08.2013

 

Justine Otto. Halbpension

Museum Franz Gertsch, Burgdorf, Schweiz, bis 01.09.2013

 

Paule Hammer, Barocke Begegnungen

Museum Abtei Liesborn, Liesborn-Wadersloh, bis 01.09.2013

 

hold und mächtig? Das Bild der Mutter in den Kulturen

Religio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur, Telgte, bis 22.09.2013

 

Ulf Puder. Pool.

Kulturspeicher Oldenburg, Oldenburg, 16.08.2013 bis 22.09.2013

 

Schöne Landschaft – Bedrohte Natur. Landschaften aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Kunsthalle Osnabrück, Osnabrück, bis 13.10.2013

 

Back to Earth. Die Wiederentdeckung der Keramik in der Kunst

Gerisch-Stiftung, Neumünster, bis 27.10.2013

 

Milchglaskino

Museum Junge Kunst, Frankfurt/Oder, bis 03.11.2013

 

painting forever

Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Berlin, 17.09.2013 bis 24.11.2013

 

Barbara Probst

The Royal Library, Kopenhagen, Dänemark, 03.10.2013 bis 11.01.2014

 

Schijn bedriegt

Het Noordbrabants Museum, BA ‘s-Hertogenbosch, Niederlande, 12.10.2013 bis 27.01.2014

 

Still bewegt. Das Stillleben im Film

Altana Kulturstiftung, Bad Homburg, 13.10.2013 bis 23.02.2014

 

 

 

Eros & Thanatos: Eines der 5 schönsten deutschen Kunstbücher 2013!

 

Tagträume von Begehren und Erfüllung
Zeitgenössische Kunst der SØR Rusche Sammlung im Dialog mit Alten Meistern

Prämiert von der Stiftung Buchkunst als eines der 5 schönsten deutschen Kunst Bücher 2013
Herausgegeben von Matthias Bleyl, Mark Gisbourne, Wim Pijbes, Thomas Rusche, Hans-Werner Schmidt, Wolfgang Ullrich
Sammlungskatalog mit 76 schwarz-weißen Abbildungen, gedruckt von Photopolymerklischees, gestaltet von Maria Magdalena Koehn mit einem Text von Mark Gisbourne und einem Vorwort von Hans-Werner Schmidt/ Direktor MdbK Leipzig (dt./ engl.)
Broschur, 104 Seiten, 38×30 cm, Auflage 1500
Erschienen 06/2012
ISBN 978-3-941601-59-8
http://www.lubok.de/index.php?id=1&L=0

Eros & Thanatos, Abbildung zeigt Werke von Christoph Ruckhäberle & George Condo, Photo by Lubok Verlag

Der Katalog Eros und Thanatos der SØR Rusche Sammlung stellt die Verlagsausgabe eines gleichnamigen Sammlungsbuches dar, dessen umfangreicher Bildteil im Verfahren der Photogravüre realisiert wurde und das in Kleinstauflage als bibliophiles Sammlerstück entstanden ist.

Eros & Thantos, Detail-Aufnahme, Photo by Lubok Verlag

Auch im Verlagsband schlägt der Essay des Kunsthistorikers Mark Gisbourne über Sexualität und Vergänglichkeit eine Brücke zwischen 50 zeitgenössischen Arbeiten der Sammlung Rusche und der Tradition der niederländischen Barockmalerei mit ihren Vanitas-Darstellungen und Memento-Mori-Motiven, die einen Schwerpunkt der Sammlungstätigkeit ausmacht.
Für den Verlagsband, der sich in gestalterischer und typographischer Hinsicht an historischen Sammlungskatalogen orientiert, wurden der Text mit Referenzabbildungen, der umfangreiche Bildteil sowie das Marmorpapier, das die bibliophile Originalausgabe begleitete, mithilfe von Nyloprintklischees, d.h. im Hochdruckverfahren, und in schwarz-weiß reproduziert.

Eros & Thantos, Abbildung zeigt Werke von Paule Hammer & L.C. Armstrong, Photo by Lubok Verlag

 

http://www.stiftung-buchkunst.de/de/die-schoensten-deutschen-buecher/2013/wettbewerb/

Die SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin: Ausstellungen und Ausstellungs-Beteiligungen

Moritz Schleime, Abschied ohne Ende, 2010, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm


„Schöne Landschaft – Bedrohte Natur. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst“
Landschaftsbilder aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin in der Kunsthalle Osnabrück

09. Juni – 13. Oktober 2013

Kuratiert von Jeanette Zwingenberger

Offizielle Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 9. Juni, 11.30 Uhr 
Pieter van Anraedt | Tilo Baumgärtel | Beza | Abraham Blommaert | Anthonie van Borssom | Adam van Breen | Jochem Govertsz. Camphuysen | Jan Coelenbier | Anthony Jansz. van der Croos | Jacob van der Croos | Cornelis Gerritsz. Decker | Martin Eder | Marcel van Eeden | Wolfgang Ellenrieder | Mitja Ficko | Martin Galle | Toussaint Gelton | Johannes Glauber | Adriaen de Gryeff | Petrus van Hattich | Uwe Henneken | Uwe Henneken [Gustav Courbet und Atelier] | Willem de Heusch | Helge Hommes | Abraham Danielsz. Hondius | Johannes Hüppi | Anna Hughes | Leiko Ikemura | Monica Ursina Jäger | Malgosia Jankowska | Friederike Jokisch | Raffi Kaiser | Ruprecht von Kaufmann | Alexander Keirincx | Thomas de Keyser | Henning Kles | Katharina van Knibbergen | Peter Krauskopf | Sven Kroner | Markus Matthias Krüger | Andréas Lang | Philip Jansz. van Leeuwen | Via Lewandowsky | Daniel Lezama | Roman Lipski | Dirck van der Lisse | Jan Looten | Rosa Loy | Aert Jansz. van Marienhof | Wolfgang Mattheuer | Casey McKee | Albert Meyeringh | Klaes Molenaer | Pieter de Molijn | Ulrik Møller | Frans de Momper | Josse de Momper d. J. [Jan Brueghel d. Ä.] | Jacob van Moscher | Jochen Mühlenbrink | Pieter Mulier d. Ä. | Emanuel Murant | Michiel van Musscher | Lada Nakonechna | Gillis (Aegidius) Neyts | Jürgen Noltensmeier | Catalina Pabón | Mario Palm | Cornelis van Poelenburgh | Vandy Rattana | Neo Rauch | Peter Ruehle | Herman Saftleven II | Nicola Samorì | Cornelis Symonsz. van der Schalcke | Moritz Schleime | Rigo Schmidt | David Schnell | Secret Stars** | Tanja Selzer | Adriaen van Stalbemt | Abraham Storck | Abraham Susenier | Herman van Swanevelt | David Teniers d. J. | Rombout Jansz. van Troyen | Werner Tübke | Justus de Verwer | Steve Viezens | Miriam Vlaming | Simon Jacobsz. de Vlieger | Alexander Ernst Voigt | Matthias Weischer | Dirck Wijntrack | Jan Wils | Claes Claesz. Wou | Katsutoshi Yuasa

Anthony Jansz. Van der Croos (Alkmaar 1606/7 – 1665 Den Haag), „Landschaft mit Blick auf Leiden“, 1651, Öl auf Holz, 36,5 x 46,5 cm

Via Lewandowsky, „Dröhnen (Wald)“, 1998, Lambda Print, Diasec, gerahmt, 110 x 110 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 http://www.osnabrueck.de/6687.asp

 

Weitere Ausstellungsbeteiligungen von Künstlern mit Werken aus der SØR Rusche Sammlung:

Justine Otto. Halbpension

Museum Franz Gertsch, Burgdorf, Schweiz, 23.03.2013 bis 01.09.2013
http://www.museum-franzgertsch.ch/

ZWEITE – Gruppenausstellung Pfaffenhofener Künstler 

Kulturhalle, Ambergerweg, Pfaffenhofen

10.05.-02.06.2013

u. a. mit Benedikt Hipp

http://www.hallertau.info/index.php?StoryID=64&newsid=79317

20 Jahre Klasse Eißfeld

267 Quartieren für zeitgenössische Kunst und Fotografie Braunschweig

23.05.-11.08.2013

u. a. mit Ingo Mittelaedt

http://www.hbk-bs.de/aktuell/veranstaltungen/details/18155/index.php

Künstler brennen – Back to Earth. Die Wiederentdeckung der Keramik in der Kunst

Gerisch Stiftung, Neumünster, 25.05.2013 bis 27.10.2013

u. a. mit Alicja Kwade
http://www.gerisch-stiftung.de/

WATER

Galerie Mikael Andersen, Kopenhagen, 07.06.-16.08.2013

u. a. mit Beza, Manuele Cerutti, Shonah Trescott sowie Alte Meister
 http://www.mikaelandersen.com/

Paule Hammer – Werke aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Museum Abtei Liesborn, Wadersloh-Liesborn, 29.06.2013 bis 01.09.2013
http://www.museum-abtei-liesborn.de/

Schijn bedriegtSchijn
De trompe-l’oil in de oude en moderne kunst

Noordbrabants Museum, ‚s-Hertogenbosch, 12.10.2013-26.02.2014

u. a. mit Carina Linge sowie Alte Meister

http://www.hetnoordbrabantsmuseum.nl/

Still bewegt. Das Stillleben im Film

Kulturstiftung Altana, 13.10.2013-23.02.2014

u. a. mit Agniezka Polska sowie Alte Meister

http://www.altana-kulturstiftung.de/hn/museum-sinclair-haus/ausstellung/vorschau/

Ausstellung: Tierstücke – der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Julius Hofmann, Einsames Zuhause, 2010, 200x190cm, Acryl auf Leinwand, Courtesy of SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Photo by Galerie Kleindienst

Vom 10. 02.-28. 04.2013 richtet das Museum Abtei Liesborn den Blick auf die Tierstücke der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin. Die Ausstellung Tierstücke vereint 17 Gemälde niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts mit insgesamt 74 Arbeiten zeitgenössischer Künstler. So entsteht ein spannungsreicher Dialog, dem der Besucher aufgefordert ist, zu folgen. Seit der Frühzeit zählt das Tier zu den beliebtesten Motiven der bildenden und angewandten Kunst. Die Ausstellung nähert sich dem Bildgegenstand Tier unter fünf Gesichtspunkten, denen jeweils ein Raum gewidmet ist: I. Das Tier als Schmuckwerk II. Raubtier und Beute oder Fressen und gefressen werden III. Das Tier als Gefährte des Menschen und der Mensch als Nutznießer des Tiers oder Haus- und Nutztiere IV. Anthropomorphismen: Der Mensch als Tier, das Tier als Mensch I. Das postmoderne Tier: Leben in einer denaturierten Welt Die Beweggründe Tiere darzustellen, sind äußerst vielfältig. Künstler nutzen das Motiv, um auf die Schöpfung Gottes und die Artenvielfalt des Kosmos zu verweisen. In seiner Wildheit wird es zum Furcht einflößenden und bewunderten Fabeltier. Ambivalenz erweist sich in der Darstellung als Jäger und Gejagter oder es spiegelt ein wissenschaftliches Interesse. Als Metapher steht es für menschliches Verhalten und manchmal dient es nur der Dekoration. In der holländischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts finden Tierbetrachtung und Tierdarstellung einen Höhepunkt.

Dirck Wijntrack, Wasservögel an einem Schlossgrabem, ca. 1650, 90 x 125 cm, Öl auf Holz, Courtesy of SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Photo Lars Beusker

Besonders charakteristisch für das Tierbild in Holland sind seit der Mitte des 17. Jahrhunderts das sogenannte „Viehstück“, das Nutztiere auf der Weide darstellt, das „Jagdstück“, bei dem Hunde Jagd auf Beutetiere machen sowie der „Geflügelhof“. Zeitgenössische Künstler haben sich in den vergangenen Jahren verstärkt mit dem Thema Tier befasst. In Rückbesinnung auf die alte Tradition der „Tierstudie“ zeugen viele Tierbilder der Gegenwartskunst von aufmerksamer Beobachtung. Sie dokumentieren unterschiedliche Aspekte des Tierseins ohne es mit einer spezifischen Deutung zu versehen. Daneben gibt es zahlreiche Werke, die das von Zwiespältigkeit geprägte Verhältnis zwischen Mensch und Tier reflektieren, analysieren, kritisieren oder ironisieren.

Ruprecht von Kaufmann, Ajax, 2007, 160 x 180 cm, Öl, Wachs, Pigment auf Leinwand, Photo by SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Folgende Künstler werden in der Zeit vom 10.02 – 28.04.2013 zu sehen sein: Agate Apkalne, Tilo Baumgärtel, Andrea Bender, Abraham Hendricksz. van Beyeren, BEZA, Joe Biel, Ina Bierstedt, Cornelis Biltius, Irene Bisang, Norbert Bisky, Anthonie van Borssom, Bernhard Buhmann, Marcin Cienski, Jan Dörre, Simon Johannes van der Douw, Martin Eder, Tom Ellis, Valerie Favre, Pavel Feinstein, Martin Galle, William Gowe (Gouw) Ferguson, Mitja Ficko, Adrian van Gryff, Paule Hammer, Katrin Heichel, Julius Hofmann, Feodora Hohenlohe, Abraham Hondius, Johannes Hüppi, Balthasar Huys, Malgosia Jankowska, Michał Jankowski, Friederike Jokisch, Ruprecht von Kaufmann, Inga Kählke, Kai Klahre, Andrey Klassen, Olrik Kohlhoff, Paweł Książek, Karin Kneffel, Shay Kun, Claudia Landwehr, Carolin Löbbert, Rosa Loy, Christoffel Lubieniecky, Kai Mailänder, Jacobus Sibrandi Mancadan, Casey McKee, Sebastian Meschenmoser, Claes Cornelisz. Moeyaert, Brian Montuori, David Nicholson, Heribert C. Ottersbach, Carlos Perez, Jochen Plogsties, Nadin Maria Rüfenacht, Cornelia Schleime, Lothar Schliemann, Jan Ulrich Schmidt, Rigo Schmidt, Otto Marseus van Schrieck, Tanja Selzer, Slava Seidel, TAL R, Jan Tengnagel, Karthrin Thiele, Jacob Toorenvliet, Pieter Cornelisz Verbeek, Steve Vinzens, Jacobus Victors, Matthias Weischer, Jan Wijnant, Dirck Wijntrack, Shi Zhiying.

Marcin Cienski, Reconcilation, 2012, 90 x 70 cm, Öl auf Leinwand, Courtesy of SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin Photo by Galerie Jochen Hempel

 

Bilder der Ausstellungseröffnung am 09. Februar 2012

Museum Abtei Liesborn Photo by SØR

Ausstellungsansicht Photo by SØR

Ausstellungsansicht Photo by SØR

Thomas Rusche Photo by SØR

Ausstellungsansicht (Paule Hammer, Schweinehund) Photo by SØR

Ausstellungsansicht Photo by SØR

Ausstellungsansicht Photo by SØR

Ausstellungsansicht Photo by SØR

Ausstellungsansicht Photo by SØR

Mark Gisbourne & Katja Blomberg

Dr. Elisabeth Schwarm & Rupert Pfab

Ausstellungsansicht (Rigo Schmidt, Außenseiter) Photo by SØR

Thomas Rusche Photo by SØR

 

Museum Abtei Liesborn