Archive for Januar, 2013

Ein Abend voller Mode, Kunst und geheimer Stars

The Label Book Of Clothing Culture & Sweet King von den Secret Stars*, 2011, Öl auf Leinwand, 190 x 130

Mittlerweile ist die Veranstaltung Kleidungskultur trifft Kunst in der SØR Rusche Repräsentanz Berlin,  eine etablierte Instanz in den Terminkalendern der Mode- und Kunstbegeisterten während der Berliner Fashion Week. Auch am vergangenen Mittwoch trafen sich die Macher der Mode mit den Kunstaffinen zum regen Austausch. Im Mittelpunkt des Abends stand die offizielle Präsentation von The Label Book Of Clothing Culture und die Vorstellung einiger Arbeiten des anonymen Künstlerkollektivs Secret Stars*. Anja und Ralf Daab brachten das wunderbare Sortiment von Kunst- Architektur- und Modebüchern, ihres Kölner Verlages, zum kennenlernen mit . Die knapp 100 Gäste u. a. Stefano Massa (Valstar), Norbert Lehmann (Dinkelacker), Oliver Mark (Fotograf), Stephan Erfurt (Direktor ℅ Berlin), Peter Kemper, Francesca Bassi, Mark Gisbourne, Thies Wulf, Matthias Rollmann (Scabal), Amelie & Philip Grözinger, Alfons & Katharina Schneider (Schneiders & Habsburg), Desiree Nick, Finn Martin (Musiker), Philipp Demandt (Leiter der Alten Nationalgalerie) und Holger Rosellen (windsor), genossen den Abend, umrahmt von den Werken der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin.

Thomas Rusche, Desiree Nick & Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, Photo by SØR

Stefanie Hillich, Amelie & Philip Grözinger, Andreas Wendt, Photo by SØR

Maria Seifert, Katharina & Alfons Schneider & Eva Kreissl, Photo by SØR

Barbara Russ & Anja Daab, Photo by SØR

Philip Schmal & Peter Kemper, Photo by SØR

Peer Golo Willi & Ralf Daab, Photo by SØR

Oliver Mark & Dr. Philipp Demandt

Thies Wulf & Gast, Photo by SØR

Büchertisch des Daab Verlages, Photo by SØR

Stefano Massa (Valstar) & Michaela Kühn, Photo by Anja Daab

Finn Martin, Ralf Daab & Dirk Buschmann, Photo by Anja Daab

Prof. Dr. Berthold Rzany, Claudia Sobirey, Cord-Henning Brandes & Gemahlin & Ulf Leimbach, Photo by SØR

 The Labelbook

Daab Verlag

Secret Stars**

Hemden von Emanuel Berg – Der Geheimtip für Stil-Enthusiasten

  1. Weisses Hemd aus feinstem Thomas Mason Popeline, Photo by Emanuel Berg

Als Jaroslaw Szychulda 1989 die Marke Emanuel Berg in Köln gründete, hatte er nicht im Traum daran gedacht, dass sein familiär geführter Betrieb einmal so erfolgreich sein würde. Heute verlassen jährlich etwa 200.000 Hemden und Blusen die eigene Produktionsstätte in Dirschau und erreichen weltweit Kunden mit Sinn für Stil und Eleganz. In Zeiten, in denen immer mehr Firmen ihre Produktionen nach Fernost verlegt haben, ist man bei Emanuel Berg besonders stolz, dass die Hemden und Blusen aus der eigenen europäischen Manufaktur in immer größeren Zahlen nach China und Japan exportiert werden. Die Kollektionen entwickelt der Firmeninhaber gemeinsam mit seiner Frau Petra.

Petra & Jaroslaw Szychulda, Photo by Emanuel Berg

Hemdenstoffe bei Emanuel Berg, Photo by Lars Beusker

Unverwechselbare Unikate für unverwechselbare Persönlichkeiten

Er entwirft neue Kragen- und Passformen und berät seine internationalen Kunden und Retail-Partner am liebsten persönlich – auch bei der Auswahl der hochwertigen Stoffe, die aus renommierten Traditionswebereien wie Thomas Mason, Albini, Testa oder der Schweizer Luxuskollektion Alumo kommen. Jaroslaw Szychulda, der schon als Kind von edlen Stoffen und der Schneiderarbeit fasziniert war, und seine Frau finden Inspiration auf ihren Reisen in die Metropolen, auf Messen und auch in den Filmen der 1950er-Jahre, in denen die männlichen Stars immer korrekt und elegant gekleidet waren.

 

Impression Emanuel Berg, Photo by Lars Beusker

Wer sich ein Emanuel-Berg-Hemd nach Maß anfertigen lässt, hat, wenn er in die dicken Musterbücher eintaucht, die Qual der Wahl. Darin befinden sich Muster von über 700 unterschiedlichen Vollzwirn-Stoffen, darunter die Sea-Island- Baumwolle mit zweifädigem Vollzwirn-Gewebe, genannt „two ply“. Schier grenzenlos scheint auch die Vielzahl von Streifenmustern zu sein, die durch die spezielle Webung leicht verschwommen und weniger „scharf“ als bei anderen hochwertigen Labels wirken, damit sie vor dem Auge nicht „flimmern“.

Hemden Kollektion, Photo by Emanuel Berg

Zu jeder Saison werden die Farben und Muster durch neue Trends ergänzt. Dazu kommen mehr als 60 Kragenformen und auf Wunsch gestickte Monogramme. Natürlich bietet Emanuel Berg auch ein Dutzend Manschettenformen an, darunter die französische Variante, die mit Manschettenknöpfen geschlossen wird. Hat der Kunde alle Entscheidungen getroffen, wird das individuell gestaltete Hemd innerhalb von maximal vier Wochen hergestellt. Getragen unterstreicht das maßgefertigte Hemd als Unikat die unverwechselbare Persönlichkeit durch seine exakte Passform. Ein hemd ist eben mehr als nur ein Hemd.

Weißnäherin beim Annähen eines Kragen per Hand an, Photo by Emanuel Berg

Das Fertigen eines Hemdes ist vergleichbar mit dem Zubereiten eines Sterne- Menüs: nur unter Verwendung der besten Zutaten, durch meisterliche Verarbeitung und mit Liebe zum Detail entsteht ein überzeugendes Spitzenprodukt. Die Hemdenmanufaktur Emanuel Berg arbeitet seit 1989 nach diesem Erfolgsrezept. In Dirschau, nahe Danzig, fertigen erfahrene Weißnäherinnen mit Gespür für die hohe Schule des feinen Handstichs Hemden und Blusen in Perfektion. Die Marke hat sich in jüngster Zeit zum Geheimtipp für Stil-Enthusiasten entwickelt, die sich nicht selten auch für die subtilen Details interessieren, die ein fertiges Emanuel-Berg-Hemd ausmachen. Zum Beispiel die Tatsache, dass es mit neun Stichen pro Zentimeter äußerst sauber verarbeitet wird. Oder dass jedes Hemd an den Seiten mit einer kaum spürbaren „single-needle-naht“ versehen ist. Die Einlage im Kragensteg ist nicht verklebt – so bleibt das Trage- Gefühl auch nach einem langen Geschäftstag noch angenehm. Außerdem wird jedes Hemd mit einer Einlaufzugabe bei der Kragenweite konzipiert, die verhindert, dass der Kragen nach einigen Wäschen zu eng wird. Die Stoffe bleiben griffig und knitterarm.

Emanuel Berg Perlmutt Knöpfe, Photo by Emanuel Berg

„Qualität bis ins kleinste Detail erkennt man bei Emanuel Berg auch an den massiven Knöpfen aus Australia-Perlmutt, die natürlich auf Stiel genäht sind“, erklärt Produktionsleiterin Gabriele Semmerling, „und die extra hautfreundlichen Etiketten werden auf alten Webstühlen gefertigt.“

Auch Frauen schätzen diese einmalige Qualität, Emanuel Berg Bluse, Photo by Emanuel Berg

Text by Camilla Péus

www.emanuelberg.com

www.soer.de

www.daab-media.com