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Interview Teil 2: Kurator Philipp Bollmann über die Eröffnung der Ausstellung ,,Meet me in Heaven” auf Schloss Tüssling

 

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Strahlende Gastgeber! Stephanie Gräfin von Pfuel und Kurator Philipp Bollmann freuen sich die Ausstellung ,,Meet me in Heaven” auf Schloss Tüssling zu eröffnen. Philipp Bollmann trägt einen elegant sommerlichen SØR Look. Über ihnen hängt ein Werk des Künstlers John Isaacs.

An diesem Wochenede öffnet die Ausstellung ,,Meet me in Heaven” auf Schloss Tüssling ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Kurator Philipp Bollmann erzählt uns im 2. Teil des Interviews welchen Herausforderungen er während des Aufbaus gegenüber stand, über seine Verbindung zu Stephanie Gräfin von Pfuel und wie er sich während der Eröffnungsparty in seinem SØR Outfit gefühlt hat.

 

SØR: Wie war der Aufbau der Ausstellung?

PB: Der Aufbau verlief relativ reibungslos. Wir haben uns extra 8 Aufbautage gegönnt, um ohne Zeitdruck den perfekten Platz für jede Arbeit finden zu können. Einige Unwägbarkeiten treten jedoch bei jeder Hängung auf. Wie etwa, dass ein Werk noch nicht fertig produziert ist und erst mit einigen Tagen Verspätung angeliefert wird. 3 Tage vor der Eröffnung stand aber alles.

SØR: Was sind die Herausforderungen mit so einem historischen Gebäude zu arbeiten?

PB: Beispielsweise, dass man nie genau weiß, welches Gewicht Boden und Wände eigentlich aushalten. Ich zeige eine großartige Arbeit des Belgischen Künstlers Kris Martin, Mandi XXI, aus dem Jahr 2009, die über 400 Kg wiegt. Da weder ein Lastenaufzug noch Hebebühnen oder Gabelstapler zur Verfügung standen mussten wir mit 8 Helfern das Werk in den 2. Stock tragen und dann aufhängen. Um Sicher zu gehen, dass die „schwarze Anzeigetafel“ sicher hängt, mussten wir durch die Wand bohren und die Gewindestangen, auf denen die Arbeit hängt, auf der anderen Seite verschrauben.

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Philipp Bollmann mitten drin! Die riesigen Gummischläuche der Insatallation ,,Wolken” des Künstlers Michael Sailstorfer müssen unter die Decke gehangen werden.

SØR: Erläutere doch bitte Dein kuratorisches Konzept.

PB: Orientiert habe ich mich an der Neon Arbeit „Meet me in Heaven I will wait for you“ von Tracey Emin. Ich wollte untersuchen, wie Künstler heute mit Themen wie Jenseitsvorstellungen, Vergänglichkeit und Tod umgehen. Alles Themen die in der Abendländischen Kunstgeschichte eine zentrale Rolle einnehmen.

Ich denke es ist eine gute Möglichkeit, Menschen, die sich nicht so sehr mit zeitgenössischer Kunst auseinandersetzen, keinen Zugang zu ihr finden und sie vielleicht für Blödsinnig halten, zu zeigen, dass die Künstler von heute die Ideen und Errungenschaften ihrer Vorgänger konsequent weiterentwickeln und in einer Tradition stehen, die sich durch die Jahrhunderte zielt. Dies geschieht selbstverständlich in Spiegelung unserer Zeit und mit den zur Verfügung stehenden Medien. Die Wolken beispielsweise von Michael Sailstorfer – ineinander gesteckte LKW Schläuche, die von der Decke hängen – können aus meiner Sicht genauso intensiv und inhaltlich stark sein, wie eine Skulptur aus dem 13. Jahrhundert.

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Die Arbeit des belgischen Künstlers Kris Martin “Narziss & Goldmund” (2016), zeigt Ober- und Unterteil eines zwiegespalten Schädels die auf zwei verspiegelten Säulen liegen. Daneben ein Werk von Robert Mapplethorpe.

SØR: Was waren die Highlights der Eröffnung?

PB: Die tolle Stimmung, die begeisterten Gäste und das super Sommerwetter. Die Party endete um 5 Uhr morgens.

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Auch das Magazin ,,Bunte” berichtete in ihrer Ausagbe 24 über die Ausstellung auf Schloss Tüssling. Philipp Bollmann trägt auf dem Foto sein SØR Outfit. Foto, Bunte/Burda Verlag

SØR: Wie entstand die Verbindung zu Stephanie Gräfin von Pfuel?

PB: Ein befreundeter Künstler stellte uns vor gut 2 Jahren vor, nachdem er Stephanie in Tüssling besuchte und das Potenzial erkannte, dass das Schloss für die Präsentation von Kunst bietet. Wir setzen uns zusammen und waren uns sehr schnell einig, das Wagnis einzugehen, Tüssling auf die Langkarte der Kunst zu setzen. Seither haben Stephanie und ich sehr viel Zeit miteinander verbracht und ich freue mich sehr sagen zu können, dass ich ein Freund der gesamten Familie geworden bin.

SØR: Planst Du weitere Ausstellungen auf Schloss Tüssling?

PB: Jetzt nach der erfolgreichen 2 Ausgabe der Ausstellungsreihe, möchten Stephanie und ich Schloss Tüssling Projects auf eine noch breitere Basis stellen. Die einzelnen Schritte werden wir in den nächsten Wochen besprechen und angehen. Wir erhoffen uns, in den nächsten Jahren noch mehr Menschen Kunst außerhalb der Metropolen zugänglich machen zu können. Inhaltlich soll jede Ausstellung jedoch einzigartig sein. Ich könnte mir auch gut vorstellen, den spannenden Kontrast zwischen alt und neu zu thematisieren. Ein möglicher Ansatz und ein wunderbarer Rahmen, um Werke der Niederländischen Meister des 17. Jahrhundert aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin mit Werken Moderner Kunst zu dialogisieren.

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Stephanie Gräfin von Pfuel und der Kurator während der Eröffnungsrede. Philipp Bollmann: ,,Der Jersey Stoff des Hemdes war eine super Wahl für den warmen Sommerabend. Auch der Anzug, für den ich viele Komplimente erhielt, war hervorragend für das Wetter und den Anlass geeignet.”

SØR: Wie hast Du Dich während der Eröffnung in Deinem SØR Outfit gefühlt?

PB: Ganz wunderbar. Der Jersey Stoff des Hemdes war eine super Wahl für den warmen Sommerabend. Auch der Anzug, für den ich viele Komplimente erhielt, war hervorragend für das Wetter und den Anlass geeignet. Besonders gut gefiel mir die Farbe. Ein fast schon royales Blau. Elegant und lässig zugleich. Die Ausstellungseröffnung ist der Moment an dem man seine Arbeit – in diesem Fall die Arbeit eines Dreiviertel Jahres – der Öffentlichkeit zugänglich macht und natürlich auch zur Kritik freigibt. Wenn alle zufrieden sind ist es ein toller Grund zu feiern und die Anspannung fällt von einem ab. So war es auch diesmal und meine Stimmung fand die perfekte Ergänzung im Outfit.

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Auch in Zukunft werden Stephanie Gräfin von Pfuel und Philipp Bollmann Kunstprojekte auf Schloss Tüssling realisieren.

SØR: Wo werden wir Dich als nächstes erleben?

PB: Die nächste Eröffnung einer von mir kuratierten Ausstellung „Berlin Masters“ wird am 12.09. im Liebermann Haus am Brandenburger Tor in Berlin sein.

Weitere Presseartikel zur Ausstellung von Philipp Bollmann auf Schloss Tüssling:

https://www.muenchenarchitektur.com/events/24912-meet-me-in-heaven

http://www.exklusiv-muenchen.de/news/exklusive-kunst-party-auf-schloss-tuessling-41824

http://www.sueddeutsche.de/kultur/ausstellung-sterblich-schoen-1.3546062?reduced=true#6

SØR Interview Teil1: http://www.kleidungskultur-soer.de/?p=2756

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Kurator Philipp Bollmann und die Schnittestellen zwischen der Kunst und gutem Stil – SØR Interview Part I

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Philipp Bollmann gilt als einer der aufstrebensten Kuratoren des Landes. Mit gerade mal 30 Jahren hat er sich bereits ein  beachtliches Repertoire an Ausstellungen und Publikationen erarbeitet. Neben seinem kuratorischen Talent beherrscht er den sicheren Auftritt auf dem internationalen Kunst-Parkett. Seine hohen Qualitätsansprüche spiegeln sich in seiner Arbeit und seiner Garderobe wider. Ein guter und gepflegter Stil sind für den gebürtigen Münsterländer genauso essenziell wie seine große Leidenschaft – die Kunst! Für die Eröffnung seiner aktuellen Ausstellung ,,Meet me in Heaven” auf Schloss Tüssling der Gräfin Stepanie Bruges-von Pfuel, favorisiert Philipp Bollmann einen klassisch eleganten Look. Wir trafen ihn zur Anprobe im SØR Store in der Bleibtreustraße in Berlin.

SØR: Philipp, wie war das Fitting?

PB: Hervorragend! Es ist ein tolles Gefühl wenn man in den Genuss kommt, dass sich ein Experte Zeit nimmt, um mit dir dein perfektes Outfit abzustimmen. Ich würde sagen, dass ich recht genau weiß was ich tragen möchte, aber es ist dann doch beeindruckend zu sehen, wie sicher die SØR Mitarbeiter sind wenn es zum Beispiel um die Frage geht, welches Einstecktuch das Richtige ist. Wir haben uns dann für ein Baumwolltuch entschieden, da es nicht so leicht in der Brusttasche verschwindet wie eines aus Seide. Außerdem ist der Kontrast toll zwischen dem eher glatten Anzugstoff und dem etwas raueren Tuch.

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Philipp Bollmann weiß sich in guten Händen, denn Store Manager Michael Seiler achtet mit seinem geschulten Blick auf das kleinste Detail – alles muss sitzen!

SØR: Was bedeutet Dir gute Kleidung?

PB: Ich fühle mich einfach wohl wenn ich gute Kleidung trage. Das war schon immer so. Gute Schnitte und gute Materialien bereiten mir Freude. Es ist auch eine Frage der Qualität. (Aber nicht immer automatisch eine Frage des Preises) Es hängen Hemden in meinem Schrank die ich seit bestimmt 10 Jahren habe. Wenn man pflegsam mit ihnen umgeht kann man sich lange an ihnen erfreuen. Vergleichbares gilt für Sakkos. Gut geschnittene Sakkos gehen einfach nicht aus der Form. Ich kaufe lieber weniger, dafür aber bewusst gute Qualität.

Ein anderer Aspekt klingt vielleicht etwas übertrieben, aber ich denke gute Kleidung hat auch etwas mit Respekt vor sich selbst und seinem Gegenüber zu tun.

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Philipp Bollmann trägt einen blauen, dezent glänzenden Sommer-Anzug von Eduard Dressler, ein SØR Jersey-Hemd von Artigiano und ein SØR Einstecktuch aus gelber Baumwolle.

SØR: Woher kommt deine Leidenschaft für die Kunst?

PB: Meine Leidenschaft für die Kunst ist erstaunlicher Weise – und ganz unvorhersehbar – in einem kleinen Ort in Wisconsin entbrannt. Ich habe dort die High School besucht. Mein damaliger Kunstlehrer war der einzige in dem Städtchen der oft nach Europa gereist ist, um die Uffizien, die Vatikanischen Museen und den Louvre zu besuchen. Er hat mit solcher Begeisterung über Kunst gesprochen dass ich wusste: damit möchte ich später auch was zu tun haben.

SØR: Existiert für Dich eine Verbindung zwischen Kunst und Mode?

PB: Ja offenkundig! In mehrfacher Hinsicht! Die großen Modedesigner suchen ja geradezu die Nähe zur Kunst. Sei es Yves Saint Laurent, der in einer seiner bekanntesten Kollektionen Piet Mondrian zitiert oder jetzt ganz aktuell Calvin Klein, der seine Kampagne vor Werken von Andy Warhol, Sterling Ruby & Co. shooten ließ. Unternehmen wie Prada oder Louis Vuitton leisten sich riesige Museen für zeitgenössische Kunst und gehen Kooperation mit Künstlern ein. All das wofür die Kunst steht, Eigenständigkeit, Kreativität, Stil, Einzigartigkeit & Wiedererkennbarkeit sind selbstverständlich auch Attribute die in der Mode eine Rolle spielen. Bedenkt man, dass Kleidung auch immer etwas über seinen Träger verrät, hat die Mode gerade im 20 Jahrhundert bewiesen wie sehr sie Ausdruck einer Politischen Haltung ist und zur Veränderung der Gesellschaft führen kann. Hier schlägt sich meiner Meinung nach wieder die Brücke zur Kunst.

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Philipp Bollmann weiß um die Wirkung eines eleganten Outfits: ,, ich denke gute Kleidung hat auch etwas mit Respekt vor sich selbst und seinem Gegenüber zu tun.”

SØR: Was muss ein gutes Outfit leisten können, wenn man sich im Kunstbetrieb bewegt?

PB: Zunächst einmal glaube ich, dass im Kunstbetrieb jeder das tragen kann was er möchte. Das ist nicht in vielen beruflichen Bereichen der Fall und begrüßenswert. Es ist wirklich spannend zu sehen wie exzentrisch sich manche Leute kleiden um zu demonstrieren: Ich gehöre zur Kunst! Ich finde es allerdings etwas schade, dass sehr schicke Kleidung nicht so angesagt ist. In Berlin würde ich zum Beispiel nie eine Krawatte tragen.

Was ein gutes Outfit leisten muss kann ich nur aus meiner Sicht beantworten. Ich möchte seriös und gleichzeitig lässig wirken. Immerhin habe ich sowohl mit Künstlern als auch mit Sammlern zu tun. Ich bin in gewisser Weise die Schnittstelle der beiden Welten und das möchte ich auch durch meine Kleidung zum Ausdruck bringen.

SØR: Was schätzt Du an dem Outfit was Du ausgesucht hast?

PB: Ich trage gern Anzüge und ich liebe die Farbe blau. Das passt also schon einmal hervorragend. Der Anzug hat einen luxuriösen Super150 Stoff von der italieneischen Traditions-Weberei Reda. Ein wirklich angenehmes Tragegefühl. Mit einem weißen Hemd und einem Einstecktuch ist das Outfit simpel aber perfekt. Getreu dem Motto: ,,Weniger ist mehr”!

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Michael Seiler, der Store Manager des Berliner SØR Hauses freut sich über seinen zufriedenen Kunden – alles sitzt!

SØR: Was hast Du für eine Verbindung zu SØR?

PB: Es gibt eigentlich 2 Verbindungen. Einmal über die Kunst zu dem Eigentümer von SØR, Herrn Dr. Dr. Thomas Rusche. Ich kam bislang zweimal in den Genuss durch die Berliner Repräsentanz seiner Sammlung geführt zu werden. Es ist wirklich beeindruckend wie gut er über die Kunst die er sammelt zu berichten weiß. Die andere Verbindung ist, dass ich schon einige Male bei SØR eingekauft habe. Unter anderem eine Lederjacke die mich schon seit 7 Jahren begleitet und ich bis heute gerne trage.

SØR: Was kannst Du schon über Deine Ausstellung auf Schoss Tüssling erzählen?

PB: Die Ausstellung trägt den Titel ,,Meet me in Heaven” und wird sich mit Fragen der Vergänglichkeit, der Endlichkeit und mit Jenseitsvorstellungen beschäftigen. Es ist mir eine Freude mit bedeutenden Künstlern zusammen arbeiten zu können. In der Ausstellung werden Werke von Tim Noble & Sue Webster, Robert Mapplethorpe, Tracey Emin, Nasan Tur, Kris Martin und anderen zu sehen sein. Ein Highlight ist sicherlich dass Elmgreen und Dragset extra eine große Arbeit für die Ausstellung fertigen werden. Worum es sich genau handelt möchte ich noch nicht verraten. Aber es wird gut!

SØR: Vielen Dank und viel Erfolg für Deine Ausstellung. Wir freuen uns schon auf Dein Interview und auf die Bilder von der Eröffnung!

Abschied

Philipp Bollmann,* 1987, absolvierte nach seinem Abitur im Jahr 2007 ein sechsmonatiges Praktikum in der Bielefelder Samuelis Baumgarte Galerie & Art Consulting, für die er nach Beendigung des Praktikums weitere 18 Monate als Mitarbeiter zunächst in Bielefeld, später als Repräsentant der Galerie in Berlin tätig war.

Von 2009 bis 2013 studierte Philipp Bollmann Kunstgeschichte und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Parallel dazu begann er mit dem Unternehmer Heiner Wemhöner die Sammlung Wemhöner aufzubauen, die er bis heute als Kurator betreut. Seit 2011 veröffentlichte Philipp Bollmann als Herausgeber etliche Publikationen, darunter: Focus Asia (2011), Im Blick (2012), Aufgestellt (2013), Behind the Surface (2015), Blaise Reutersward (2015), About Painting (2015).

2014 kuratierte er die viel beachtete Ausstellung Einblicke in die Sammlung Wemhöner und realisierte 2015 in Zusammenarbeit mit dem Museum MARTa Herford die Ausstellung Harmonie und Umbruch – Spiegelungen chinesischer Landschaften.

Philipp Bollmann ist seit 2016 für die beiden Ausstellungsreihen Berlin Masters und Schloss Tüssling Projects inhaltlich und strategisch verantwortlich. Neben seiner kuratorischen Tätigkeit für Galerien und Museen berät er Privatpersonen im In- und Ausland beim Erwerb und Verkauf von Kunstwerken.

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KUNST IST LEBENSLUST – Thomas Rusche trifft die Künstlerin Cornelia Schleime

,,ALLES, WAS ICH WAHRNEHME, ERZEUGT BILDER IN MIR, DIE ICH UMSETZEN MUSS.'' Cornelia Schleime ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen des Landes und wurde jüngst mit dem renommierten Hannah-Höch-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

,,ALLES, WAS ICH WAHRNEHME, ERZEUGT BILDER IN MIR, DIE ICH UMSETZEN MUSS.” Cornelia Schleime ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen des Landes und wurde jüngst mit dem renommierten Hannah-Höch-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Foto, Lars Beusker

Die Hannah-Höch-Preisträgerin Cornelia Schleime gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen Deutschlands. Von der Stasi bespitzelt hat sie noch vor der Wende rübergemacht. Bei der Ausreise musste sie ihr Frühwerk zurücklassen; die über 90 Werke sind bis heute verschollen. Im Westen wird Cornelia Schleime in namhaften Museen ausgestellt. Cornelia Schleime ist nicht nur eine meisterhafte Malerin, sondern zugleich auch experimentelle Performancekünstlerin, Punkrockerin und erfolgreiche Buchautorin. In der SØR Rusche Sammlung befinden sich einige Lieblingswerke der Künstlerin. Kunstsammler und SØR Inhaber Thomas Rusche traf die zarte Powerfrau in ihrer Ausstellung ,,Ein Wimpernschlag” in der Berlinischen Galerie zum Gespräch.

Thomas Rusche traf die Künstlerin in ihrer Ausstellung  ,,Ein Wimpernschlag'', die noch bis zum 24. April 2017 in der Berlinischen Galerie zu sehen ist.

Thomas Rusche traf die Künstlerin in ihrer Ausstellung ,,Ein Wimpernschlag”, die noch bis zum 24. April 2017 in der Berlinischen Galerie zu sehen ist. Foto, Lars Beusker

TR: Was bereitet Dir im Leben besondere Lust?

CS: Das Reisen in ferne Länder. Für die ersten drei Tage buche ich immer ein festes Quartier, um mental anzukommen, die Distanz zu realisieren, mich auf das Klima einzustellen, aber dann geht es ins Floating, voller Neugierde ins Ungewisse. Zu jeder Reise nehme ich immer ein leeres Buch mit und zeichne, aquarelliere, collagiere dort hinein. Ich bin grade aus Kreta zurückgekommen wo es nur geregnet hat, das hat meinem Buch aber keinen Abbruch getan. An die zweihundert Seiten sind entstanden, Zeichnungen von Klöstern, Skulpturen, Hafenanlagen, Tagebuchnotizen,übermalten Fotografien usw. Ich habe bislang sehr viele dieser Reisetagebücher gemacht, die so etwas wie Trophäen für mich sind. Andere gehen zur Großwildjagd. Ich gehe auf Bilderjagd.

TR: Welche Bedeutung spielt die Kunst in Deinem Leben?

CS: Jeder der mich kennt, weiß, dass die Kunst nicht nur eine Rolle in meinem Leben spielt. Sie ist mein Raum, meine Luft zum Atmen. Leben und Kunst lassen sich bei mir nicht trennen. Denn alles was ich wahrnehme, erzeugt Bilder in mir, die ich umsetzen muss. Durch sie kann ich mich von der realen Welt abgrenzen, die ich manchmal nur schwer ertrage. Ich schaffe mir durch die Kunst meine eigene Welt. Ich habe ein Bildgehirn, alles bleibt gespeichert. Ganz anders mit Namen, sie pulverisieren sich in meinem Kopf und fallen wie das Mehl durchs Sieb.

Dieses Porträt von einem Mädchen mit einer Blume im Mund, ziert das Cover des neuen SØR Journals. Cornelia Schleime, ohne Titel, 1998, 145 x 120 cm, Asphaltlack und Schellack auf Leinwand, Privatbesitz

Dieses Porträt von einem Mädchen mit einer Blume im Mund, ziert das Cover des neuen SØR Journals. Cornelia Schleime, ohne Titel, 1998, 145 x 120 cm, Asphaltlack und Schellack auf Leinwand, Privatbesitz

TR: Bereitet Dir die Kunst Lust?

CS: Natürlich, ich arbeite ja aus dem Lustprinzip heraus, aus der Sinnlichkeit, die der Umgang von Farben mit sich bringt, aus den Strukturen die dabei entstehen, aus den Schichten hinter denen sich etwas verbergen kann. Malerei ist für mich ein gro.es Geheimnis, was sich nie lüftet, wie Schalen, die man Stück für Stück freilegt, um auf einen Kern zu treffen.

TR: Leidest Du auch an der Kunst?

CS: Ich habe noch nie an der Kunst gelitten. Nur an schlechter Kunst, die ich manchmal sehe und wenn sie größer sein will als sie ist.

TR: Wie entstehen Deine Werke? Schnell und intuitiv oder – als geplanter Prozess?

CS: Meine Arbeiten entstehen immer intuitiv. Wenn ich jedoch länger an einem Thema dran bleibe, kommen Überlegungen hinzu, Grenzen auszureizen.

Cornelia Schleime, Ohne Titel, 2003, Acryl, Asphaltlack und Schel lack auf Leinwand 180×140cm, SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Cornelia Schleime, Ohne Titel, 2003, Acryl, Asphaltlack und Schel lack auf Leinwand 180×140cm, SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

TR: Du sprühst vor Leidenschaft. Was ist die Quelle Deiner Leidenschaft?

CS: Die Quelle ist die Suche nach innerer Schönheit, nicht der geschenkten Schönheit, sondern jener, die durch Erfahrung entsteht. Leidenschaft bedeutet für mich, sich einer Sache voll hinzugeben, jegliches Risiko in Kauf zu nehmen. Als ich vor ein paar Jahren meine Porno-Erotik-Zeichnungen gemacht habe, hatte ich in dieser Zeit keinen Sex. Beides würde für mich nicht gehen. In dem ich keinen Sex hatte, wurden diese Zeichnungen zwingend für mich. Das ist für mich Dialektik: ich kann nicht hier ein bißchen fummeln und da ein bißchen kritzeln. Das was ich tue, muss ich absolut tun. Ich hasse Ambivalenzen!

TR: Erkennst Du in Deinem Kunstschaffen einen roten Faden?

CS: Mein roter Faden ist die Poesie, das Provokante, Irritierende, das Düstere, das Lichte, mit der Umschiffung der Mitte, die mir nicht liegt.

TR: Hat er sich im Laufe Deiner wechselvollen Lebensgeschichte verändert?

CS: Nein, ich wußte schon mit 18 Jahren was ich wollte, hatte nur noch nicht die künstlerischen Mittel dies auch umzusetzen. Aber wo ich diesen roten Faden hinspinnen soll, dass war mir damals schon klar.

Cornelia Schleime, Eisvögelin, 2016, Acryl, Asphaltlack und Schellack auf Leinwand, 200×360cm (zweiteilig), Privatbesitz

Cornelia Schleime, Eisvögelin, 2016, Acryl, Asphaltlack und Schellack auf Leinwand, 200×360cm (zweiteilig), Privatbesitz

TR: Wie haben die Schicksalsschläge, aber auch die lebenslustigen Ereignisse Deines Lebens Dein Kunstschaffen beeinflusst?

CS: Ich habe mal gesagt: „Das Leben ist mein Goldkoffer“ und damit meinte ich auch die negativen Erfahrungen, die ich machen musste, denn gerade sie wollte ich durch Kunst verwandeln in etwas Positives, Fantastisches. Hätte ich nur Positives erlebt, ich wüsste nicht, wie meine Kunst aussehen sollte, glatt, harmlos, beliebig, einfallslos? Nein, gerade das Negative war der stärkste Motor und hat in mir eine Kraft mobilisiert, dem etwas entgegenzusetzen.

TR: Du bist Ende des vergangenen Jahres mit dem renommierten Hannah-Höch-Preis für Dein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Wie fühlt sich das für Dich an und hat sich etwas dadurchin Deinem Leben und Schaffen verändert?

CS: Der Preis hat mich sehr geehrt, vor allem, dass ich ihn in meiner Heimatstadt Berlin bekommen habe. Es ist für mich auch eine Bestätigung, dass mein Weg der richtige war. Ich erinnere mich noch an Zeiten Ende der 80iger Jahre, wo Malerei als out galt, wo man mir sagte, ich sei von vorgestern. Es war die Zeit von Konzeptkunst. Ich hatte mir einfach die Ohren zugehalten und natürlich weitergemalt.

Cornelia Schleime, Float, 2015, Bleistift, Tusche und Aquarell auf Bütten_57×38cm, Privatbesitz

,, In meiner Berliner Wohnung kann ich sehr gut Zeichnen, da darf der Raum nicht so groß sein, da das Zeichnen ja auch viel intimer ist als die Malerei, die mehr körperlichen Einsatz einfordert.” Cornelia Schleime, Float, 2015, Bleistift, Tusche und Aquarell auf Bütten_57×38cm, Privatbesitz

TR: Was für eine Beziehung hast Du zu Deinen Bildern? Viele befinden sich in Deinem Privatbesitz  so, als würdest Du sie ungern los lassen?

CS: Die Beziehung zu meinen Bildern ist so eng, dass ich sie als meine Brüder und Schwestern empfinde, die ich nie hatte. Ich kann mich von vielen Bildern nicht trennen und behalte aus jedem Werkkomplex immer ein Bild für mich. Für Dich habe ich eine Ausnahme gemacht und Dir mein Lieblings Papstbild (Woitila) und ein Mädchenporträt verkauft, was ich für mich zurück gelegt hatte, weil ich Deine Kunstsammlung so hervorragend finde. Ich wusste, das sie bei Dir ein gutes zu Hause bekommen, so konnte ich sie loslassen. Das war wirklich eine einmalige Ausnahme und ich habe mich sehr gefreut, sie immer mal wieder in Deinen Ausstellungen zu sehen und mir wurde dabei klar, dass dies genau die richtige Entscheidung war.

Cornelia Schleime, Mädchen mit Blatt im Mund, 1998, Acryl, Asphaltlack und Schellack auf Leinwand, 145×120cm, SØR Rusche Sammlung OeldeBerlin

,,Ich kann mich von vielen Bildern nicht trennen und behalte aus jedem Werkkomplex immer ein Bild für mich.” Cornelia Schleime, Mädchen mit Blatt im Mund, 1998, Acryl, Asphaltlack und Schellack auf Leinwand, 145×120cm, SØR Rusche Sammlung OeldeBerlin

TR: Du hast ein Atelier in Berlin und eines auf dem Land bei Neuruppin. Wo bist Du mehr und wo bist Du lieber? Und nehmen die zwei unterschiedlichen Orte Einfluss auf Deinen Schaffensprozess?

CS: Ich bin mehr auf dem Land, da ich mir dort ein Refugium geschaffen habe, wo ich absolut konzentriert arbeiten kann. Ohne Störungen, ohne viel Besuche. Ich habe dort sehr große lichte Räume, mit bis zum Teil 7m Deckenhöhe. Das brauche ich auch, um an meinen größeren Leinwandbildern zu arbeiten. In Berlin habe ich ein Wohnatelier und verbinde meine Aufenthalte gerne mit Terminen, die ich in der Stadt habe. In meiner Berliner Wohnung kann ich sehr gut Zeichnen, da darf der Raum nicht so groß sein, da das Zeichnen ja auch viel intimer ist als die Malerei, die mehr körperlichen Einsatz einfordert. Würde ich auf dem Land zeichnen, hätte ich das Gefühl, meine Energie verfängt sich im Deckenbalken, ehe ich den ersten Strich gemacht habe. Aber hier in Berlin kann ich gut switchen, zwischen spitzer Feder und einem Meeting in der Stadt. Die Papierarbeiten entstehen bei mir sehr schnell, hingegen die großen Leinwände über Monate bearbeitet werden.

TR: Welche Bedeutung spielt für Dich die Mode in Deinem Leben? Steigert sie Deine Lebenslust?

CS: Es ist nicht der Begriff der Mode, der eine Bedeutung für mich hat, sondern ich liebe es, mich durch Kleidung zu verwandeln, aus den Malklamotten heraus eine Andere zu werden. Wie ich mich grade fühle: mal rockig in Leder, mal in Seide elegant, mal verspielt, mal streng, wie es mir grade passt. Ich habe vier Kleiderschränke, welche Schande!! Die schönste Mode ist für mich immer noch im Film „Jenseits von Afrika“ zu sehen.

Cornelia Schleime, Die Argonautin, 2015, Acryl, Asphaltlack und Schellack auf Leinwand, 180×160cm, Privatbesitz

,, Ich hasse das Angepasste. Mitunter ist mir die Gesellschaft insgesamt zu nett, ist mir zu glatt geschmiert, wie in einer Softeistüte.” Cornelia Schleime, Die Argonautin, 2015, Acryl, Asphaltlack und Schellack auf Leinwand, 180×160cm, Privatbesitz

TR: Du hattest früher eine Punkband, wie viel Punk steckt heute noch in Dir?

CS: Wieviel Punk in mir steckt würde jeder merken, wenn er mich akustisch mit meiner Reibeisenstimme hört. Ich bin auch noch widerspenstig, wie ich es als Jugendliche war und habe meinen eigenen Kopf, sage frei heraus was mir nicht passt, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich hasse das Angepasste. Mitunter ist mir die Gesellschaft insgesamt zu nett, ist mir zu glatt geschmiert, wie in einer Softeistüte. Ich finde das Glatte oft eisig. Ich bin aber warm und will es vom Herzen auch bleiben. Harte Schale, weicher Kern, so würde ich mich beschreiben. Und auch was meine Kleidung angeht, mixe ich manchmal Dinge zusammen, die eigentlich nicht zusammen gehören: ein Pailettenkleid mit derben Boots.

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Cornelia Schleime im Shooting mit dem Fotografen Lars Beusker. Hut von Ellen Paulssen https://shop.soer-online.de/WOMAN/ACCESSOIRES/Ellen-Paulssen-Hut_16366.html, Blazer von NVSCO https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17835/sCategory/489 , Bluse von Herzensangelegenheit https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17761 und eine Jeans von Cambio https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17677, Foto SØR

TR: Was sind für Dich die wichtigsten Fashion-Items im Frühjahr/ Sommer 2017?

CS: Ich liebe Muster und Materialmix – Jeans mit feinem Kaschmir, Spitze mit groben Leinen und Streifen- mit Blumenmuster zu kombinieren. Bevorzugt werden bei mir körpernahe Schnitte wie bei den aktuellen schmalen Cambio Hosen.  Tiefe Einblicke ins Dekollet. sind nicht mein Ding, lieber kleine Stehkragen oder opulente Schleifen und Schluppen. Kleine freche Hüte mag ich besonders, die frischen jedes Outfit auf.  Pink ist ist in meinem Schrank verboten, lieber ein verwaschenes rosé, Blautöne von dunkel bis hell und vor allem viel weiß- altweiß.  Na, ja, ich bin auch nicht mehr die Jüngste! Schuhe am liebsten spitz, im Germaschen- Stil, mit einem mittelhohen Absatz. Mädchenhaft, elegant, ich will ja jünger aussehen als ich bin…

Und eines hoffe ich ganz besonders für den Modesommer 2017, dass bald die Brikettsohlen an den Frauenfüßen verschwinden. Nichts gegen Plateau, aber bitte elegant abgeschrägt!

TR: Vielen Dank liebe Cornelia!

Cornelia Schleime - Ein Wimpernschlag (Katalog zur Ausstellung) ISBN 978-3-7356-0293-0 23,00 x 27,00 cm 156 Seiten 124 farbige und 28 s/w Abbildungen Broschüre, gebunden Deutsch/Englisch Kerber Verlag 35,00 € Bis zum 24.4.2017: die Ausstellung in der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstraße 124–128, 10969 Berlin www.berlinischegalerie.de

Cornelia Schleime – Ein Wimpernschlag (Katalog zur Ausstellung)
ISBN 978-3-7356-0293-0, 23,00 x 27,00 cm, 156 Seiten, 124 farbige und 28 s/w Abbildungen Broschüre, gebunden Deutsch/Englisch
Kerber Verlag 35,00 €
Bis zum 24.4.2017: die Ausstellung in
der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstraße 124–128, 10969 Berlin
www.berlinischegalerie.de

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http://www.cornelia-schleime.de/

https://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen-berlin/aktuell/cornelia-schleime/

//www.kerberverlag.com/de/cornelia-schleime-ein-wimpernschlag.html?gclid=CjwKEAjwtbPGBRDhoLaqn6HknWsSJABR-o5s1RLeMU78eHhS8CRz3yu6DKx6MZEdUT8y-Eb-iuk1yhoCBk_w_wcB

Sneak Preview – Das Neue SØR Journal Spring/Summer 2017

Nur noch wenige Tage, dann erscheint das neue SØR Journal Frühjahr/Sommer 2017. Ganz exklusiv gewähren wir Ihnen jetzt schon einen Einblick mit einem kleinem Making of unseres Foto/Filmshootings mit der Künstlerin Cornelia Schleime. SØR Inhaber und Kunstsammler Thomas Rusche traf die jüngst mit dem renommierten Hannah-Höch-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnete Künstlerin in ihrer aktuellen Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Die zierliche Powerfrau spricht über alles, was ihr in ihrem Leben große Lust bereitet, allen voran die Malerei, aber auch der Punk oder das Reisen, und welche Kraft sie aus ihren Schicksalsschlägen schöpfte.

Cornelia Schleime wird von dem Fotografen Lars Beusker für das neue SØR Journal fotografiert. Hut von Ellen Paulssen https://shop.soer-online.de/WOMAN/ACCESSOIRES/Ellen-Paulssen-Hut_16366.html, Blazer von NVSCO https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17835/sCategory/489 , Bluse von Herzensangelegenheit https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17761 und eine Jeans von Cambio https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17677, Foto SØR

Cornelia Schleime wird von dem Fotografen Lars Beusker für das neue SØR Journal fotografiert. Hut von Ellen Paulssen https://shop.soer-online.de/WOMAN/ACCESSOIRES/Ellen-Paulssen-Hut_16366.html, Blazer von NVSCO https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17835/sCategory/489 , Bluse von Herzensangelegenheit https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17761 und eine Jeans von Cambio https://shop.soer-online.de/detail/index/sArticle/17677, Foto SØR

SØR Inhaber und Kunstsammler Thomas Rusche traf die Künstlerin in ihrer aktuellen Ausstellung in der Berlinischen Galerie zum Interview, Fotoshooting….

SØR Inhaber und Kunstsammler Thomas Rusche traf die Künstlerin in ihrer aktuellen Ausstellung in der Berlinischen Galerie zum Interview, Fotoshooting….

...und Film-Dreh für das das SØR Journal Spring/Summer 2017. Foto, SØR

…und Film-Dreh für das das SØR Journal Spring/Summer 2017. Foto, SØR

Natürlich stehen neben der Kunst aufregende Mode und die aktuellsten Trends im Mittelpunkt unseres neuen Journals. In diesem Sommer werden wir Sie verzaubern, mit angesagten Key-Looks und Fashion die Ihre Lebenslust kräftig ankurbelt. Entdecken Sie Mode die den Enthusiasmus und die Leidenschaft ihrer Macher reflektiert – wie die hochwertigen Ledertaschen von Campomaggi, SØR Anzüge aus feinstem Tuch von traditionellen italienischen Webereien und von MMX , die für sich beanspruchen, die perfekt Hose zu interpretieren.

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Campomaggi Taschen sind mehr als ein modisches Accessoire – sie werden zu treuen Begleitern, zumeist jahrelang. Foto, Lars Beusker

Die perfekte Herren-Hose zu kreieren ist der Motor des Labels MMX. Wer einmal so eine Hose getragen hat weiß das MMX ihr Ziel erreicht haben. Tolle Materialien und Farben, aufwendige Verarbeitung und fröhliche Details im Futter der Hose, gehören bei dem deutschen Brand zum guten Ton. Foto, Lars Beusker

Die perfekte Herren-Hose zu kreieren ist der Motor des Labels MMX. Wer einmal solch eine Hose getragen hat, weiß das MMX ihren Ansprüchen gerecht werden. Tolle Materialien und Farben, aufwendige Verarbeitung und fröhliche Details im Futter der Hose, gehören bei dem deutschen Brand zum guten Ton. Foto, Lars Beusker

Feinstes Tuch aus traditionellen italienischen Webereien, slim fit Linie im raffinierten raffiniertes Karo Look - der SØR Anzug! Hier geben wir unser Bestes für Sie! Foto, Lars Beusker

Feinstes Tuch aus traditionellen italienischen Webereien, slim fit Linie im raffinierten Karo Look – der SØR Anzug! Hier geben wir unser Bestes für Sie! Foto, Lars Beusker

Betörend gut sind auch unsere Neuzugänge wie das Beachwear Label MC2 Saint Barth und Au Soleil de St. Tropez, deren Kollektionen uns Lust machen auf karibische Traumstrände und die legendären Promenaden der Côte d’Azur machen.

Die Beachwear von St. Barth weckt in uns die große Lust auf karibische Strände und köstliche Sundowner! Foto, Lars Beusker

Die Beachwear von St. Barth weckt in uns die große Lust auf karibische Strände und köstliche Sundowner! Foto, Lars Beusker

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Au Soleil de St. Tropez – wird uns diesen Sommer noch verlockender machen. Die super light Baumwolle ist genau richtig für heiße Sommertage, die frechen Schnitte passen perfekt zur Jeans oder Hotpants. Foto, Lars Beusker

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Au Soleil de St. Tropez – ist Liebe auf den ersten Blick und avanciert schnell zum Lieblings-Shirt in Ihrer Sommer.Garderobe! Foto, Lars Beusker

Artigiano heißt ,,Handarbeit” auf Italienisch. Der Schweizer Hemden-Macher vereint perfektes Schneiderhandwerk und hochwertige Materialien mit angenehmen Preisen. Ein Artigiano Hemd verleiht Ihrem Business-Outfit den feinen Schliff!

Artigiano Hemden halten ein Versprechen - sorgfältigste Herstellung, hochwertige Materialien zu tragbaren Preisen! Foto, Lars Beusker

Artigiano Hemden halten ein Versprechen – sorgfältigste Herstellung, hochwertige Materialien zu tragbaren Preisen! Foto, Lars Beusker

Vom Kultlabel Schott NYC kommt das It Piece der Saison – die Bomberjacke! Dieser Flieger-Blouson erfährt gerade ein einzigartiges Revival und steht für maskuline Coolness und amerikanische Kulturgeschichte.

Das Original reloaded - Die Schott Bomberjacke! James Dean manövrierte den Fliegerblouson zum modischen Must-have. Und 2017 ist die Bomberjacke wieder das It-Piece der Saison.

Das Original reloaded – Die Schott NYC Bomberjacke!
James Dean manövrierte in den 50′s den Fliegerblouson zum modischen Must-have. Und 2017 ist die Bomberjacke wieder das It-Piece der Saison. Foto, Lars Beusker

 

Lust auf Sommer, Lust auf Mode und Lust auf gute Kunst!? Die haben wir hoffentlich, mit unserer kleinen Preview, bei Ihnen geweckt und freuen Sie sich jetzt mit uns auf das komplette SØR Journal – prall gefüllt mit purer Lebenslust!

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Der SØR Business-Anzug

SØR Anzug Traditionsweberei Reda (seit 1865) aus Biella in Italien, 2-Knopf, hochwertiges Innenfutter in der Farbe Braun, Super 110's, 100% Schurwolle   http://shop.soer-online.de/MAN/SAKKOSANZUEGE/SOR-Anzug_16642.html?c=36

SØR Anzug, feinstes Tuch aus der Traditionsweberei Reda (seit 1865) aus Biella in Italien, 2-Knopf, hochwertiges Innenfutter in der Farbe Braun, Super 110′s, 100% Schurwolle
http://shop.soer-online.de/MAN/SAKKOSANZUEGE/SOR-Anzug_16642.html?c=36, Foto Lars Beusker

Es brodelt in der Fashionszene. Wer die Entwicklung der Menswear verfolgt, merkt, dass sich die Schwerpunkte verlagern: Mode für Herren gewinnt zunehmend ­­­­an Bedeutung. Das Stilbewusstsein der Männer wächst. Sie legen immer größeren Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild. Und zwar in so hohem Maße, dass internationale Top-Designer wie Stella McCartney erste Menswear Linien lancierten und die Weltmarken Burberry und Tom Ford Männer- und Frauenmode gemeinsam in einem Defilee präsentierten. Umso wichtiger ist es, dass sich das wohl bedeutendste Kleidungsstück des Herrn, der Anzug, diesen hohen Ansprüchen entspricht. SØR hat das neue Selbstbewusstsein und die damit verbundenen Bedürfnisse an die Herrenmode als eine der ersten High-End-
Marken erkannt. Das Ergebnis: mehr denn je heißt es für die SØR-Mode in Premium-Qualitäten: absolute Meisterschaft in allen Disziplinen, vom Zuschnitt bis zum Annähen der Knöpfe.
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FEINSTE TUCHE
Wussten Sie, dass die luxuriösen Tuche der SØR-Anzüge aus Italiens bedeutendsten Traditionswebereien stammen? ­­So genießt Loro Piana seit 1812 einen hervorragenden Ruf als Spezialist für Schurwolle und Kaschmir. Ebenso herausragende Stoffqualitäten liefern die Familienunternehmen Barberi und Cerruti, berühmt für ihre strengen Garnfeinheitskriterien, die Sakkos Glanz, Glätte und Griffigkeit verleihen.
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PERFEKTER SITZ
Für den perfekten und komfortable konzipierten SØR Sitz sorgen erfahrene Schnittmeister. In der Herbst-Winter-Saison lassen sie das Revers etwas schmaler werden. Sakko und Blazer-Silhouetten, am liebsten in Zwei-Knopf-Varianten, bleiben schlank. Blau in all seinen Abstufungen bleibt die wichtigste Farbe.
Der neue SØR Anzug aus dem Weber-Hause Reda in Italien besticht durch sein modernes Glencheck in Grau mit blauem Überkaro und wird zum center piece Ihrer Garderobe!
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Die SØR Qualitätsmerkmale
* meisterhafte Verarbeitung
* sorgfältiger Zuschnitt
* kleine Nahtstichfolgen
* innen so sorgfältig wie außen verarbeitet
* exakte Passformgenauigkeit
* luxuriöse Oberstoffe weltbester Webereien
* atmungsaktive Futter und Einlagen
* echte SØR Knöpfe aus Büffelhorn
* praktische Innentaschenausstattung
* bequeme Schulter
* exakte Halspasse
* Armloch mit angenehmer Bewegungsfreiheit
* schlanke Silhouette
* großer Tragekomfort
* aufwendige Dressurarbeiten
* fachgerechtes Formbügeln
* Hose mit Flatfront
* französische Taschen
* AMF-Steppung am Tascheneingriff
* Bauchspanne am Schlitzuntertritt
* runde Bundverlängerung
Seit 60 Jahren dient SØR der Kleidungskultur und steht für höchste Qualität und exzellente Beratung. Foto, Lars Beusker

Erfahren Sie alles über das SØR Businesshemd hier: http://www.kleidungskultur-soer.de/?p=2511, Foto Lars Beusker

 

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Thomas Rusche empfiehlt Issue No. 3

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In der 3. Ausgabe der Kolumne ,,Thomas Rusche empfiehlt” verrät der Kunstsammler und SØR Inhaber seine Entdeckungen und Tipps für die Wintersaison 2016/17.      Foto, Lars Beusker

Ein guter Gin, die Umarmung schöner Frauen, romantische Abende am lodernden Kamin – all das lässt die Körpertemperatur gefühlt um ein paar Grad ansteigen. Doch nichts hält dauerhaft so rundum warm wie ein Strickpullover. Neue Qualitäten aus edelstem Kaschmir für das nur das weichste Unterfell am Bauch der Kaschmirziege verarbeitet wird, haben jetzt bei SØR  Hochsaison: lange, zweifädige Garne, verwebt in renommierten Traditionswebereien lassen Männerherzen höher schlagen und sind ein Erfolgs-Garant auf dem weihnachtlichen Gabentisch. Klassische Rundhals- und V-Neck-Optiken mit sportlichen Ellbogen-Patches überzeugen durch eine perfekte Passform. Schmal, jedoch zugleich locker geschnitten und derart hochwertig gearbeitet, dass sie gleich mehrere Kälteperioden überdauern, zählen SØR-Strickpullis zu den unverzichtbaren , luxuriösen Freizeit-Basics die 365 Tage im Jahr optimal einsetzbar sind. Elegante Knitwear bleibt eben soft und zeitlos!

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Feine SØR-Kaschmir-Pullover mit Ellbogen-Patches. Foto, Lars Beusker

Das Konzept von MMX steht für sehr viel mehr als die Produktion von Hosen und die Etablierung einer neuen Modemarke. Es geht um nicht weniger als die Neuinterpretation der perfekten Hose. Mit viel Gespür für Stil und Design entstehen aufwändig verarbeitete Hosen aus hochwertigen Materialien in hervorragender Qualität. Optimale Passformen und präzise handwerkliche Verarbeitung definieren die Kollektionen. Ausgewählte Details, eine aufwendige Innenausstattung und echte Hornknöpfe verweisen zusätzlich auf die Handwerkskunst einer Maßschneiderei. Die exklusiven Stoffe stammen aus den besten Webereien in Deutschland und Italien. MMX beweist sich als echter Durchstarter im SØR Sortiment und richtet sich an modebewusste Männer die Herkunft und Produktionsbedingungen hinterfragen und die sich für einen verantwortungsbewussten, anspruchsvollen und individuellen Lebensstil entschieden haben.

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MMX – die Neuinterpretation der perfekten Hose! Foto, Lars Beusker

Rahmengenähte Budapester, Double-Monk oder Wingtipp in schwarz und verschiedenen braun Tönen gehören seit vielen Jahren wie selbstverständlich zum Business Outfit. Doch immer häufiger sieht man aber in den trendprägenden Metropolen wie New York, Berlin und Mailand den Sneaker als Ergänzung zum Business-Look. Die aktuellen high und low Varianten haben den klassischen Turnschuh dabei verdrängt und bestechen durch luxuriöse Materialen und individuelles Desgin wie geprägt- oder bedrucktes Velour- und Napper, mit  auffallenden Farbkontrasten, weißer oder schwarzer Sohle. Trauen Sie sich ruhig und lassen Sie sich ein auf einen aufregenden Melting Pot, der klassischen Stil mit Luxus-Streetwear vereint.

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Von wegen Turnschuhe – die Luxus-Sneaker von Floris van Bommel im Reptile-Look. Foto, Lars Beusker

Seit 1981 spiegelt sich die Leidenschaft für Eleganz und Stil von Giancarlo Regaglia und seinem Sohn Andrea in den Accessoires-Kollektionen ihrer Marke Gierre Milano wieder. Krawatten, Schals und Einstecktücher von Gierre Milano zeichnen sich durch hervorragende ,,Made in Italy” Qualität aus. Professionelle Handwerkskunst wird mit moderner Technik vereint. Edle Woll-Qualitäten verleihen den Items einen schmeichelnd weichen Griff aus und verzaubern uns mit kunstvollen floralen- und grafischen Mustern.

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Gierre Milano – 100% italienischer Stil und kompromisslose Qualität. Foto, Lars Beusker

 

Die Festtage rücken immer näher und somit intensiviert sich auch der Gedanke ,, was lege ich meinen Lieben unter den Christbaum?” Mein ultimativer Tipp ist ein guter Schal oder ein schönes Tuch! Dabei lege ich größten Wert auf hochwertige Materialen und stilvolles Design. Kuscheliges Kaschmir oder robuste Lambswool, wärmen die Beschenkten und setzen gekonnt Akzente in der Wintergarderobe.

Der SØR-Kaschmir-Schal setzt herrliche Akzente auf dunklen Mänteln und Jacken. Foto Lars Beusker

Der SØR-Kaschmir-Schal setzt herrliche Akzente auf dunklen Mänteln und Jacken. Foto Lars Beusker

Neben den Fragen welches Geschenk das Richtige ist und was am Weihnachtsabend serviert werden soll, beschäftig natürlich auch immer der Gedanke ,,was soll ich anziehen?” Wer vielleicht im engsten Kreis der Familie einen gemütlichen zwanglosen Abend verbringen möchte oder  sich über die Feiertage das rustikale Ambiente einer Berghütte gebucht hat, darf selbstverständlich ein entsprechend kerniges und lässiges Outfit wählen. Eine klassische Cordhose oder eine schöne Jeans in Kombination mit einem fröhlichen Hemd oder einem Kaschmir-Pullover in der Trendfarbe Barolo sorgen für ein behagliches Tragegefühl. Ein kleiner persönlicher Tipp: Eine hochwertige Weste verleiht einem lässigen Outfit eine Prise Eleganz und ist dabei noch wunderbar wärmend.

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Die SØR-Weste aus 100% Schurwolle verleiht lässigen und kernigen Outfits eine elegante Note. Foto , Lars Beusker

Je stilvoller Sie sich kleiden um so festlicher wird Ihr Weihnachtsabend! Der ultimative Klassiker ist und bleibt der dunkle Anzug. Pure Eleganz versprüht ein mitternachtsblauer Anzug mit einer schmalen Silhouette. Wählen Sie dazu ein weißes Hemd aus feinem Tuch mit Haifisch-Kragen und Umschlagmanschetten. Einstecktücher und Krawatten mit floralen Mustern oder dem angesagten Check-Design setzen dabei farbige Akzente. Feine Oxford-Schuhe aus Kalbsleder und edle Manschettenknöpfe runden den Look stilvoll ab.

Thomas Rusche trägt  im Foto-Shooting ein schmal geschnittenes SØR Sakko aus 100% Schurwolle und ein SØR Businesshemd mit  Umschlage-Manschetten und Haifischkragen. Foto, Lars Beusker

Schmal geschnittenes SØR Sakko aus 100% Schurwolle in Nachtblau und ein SØR-Hemd mit Umschlage-Manschetten und Haifischkragen. Foto, Lars Beusker

Auch wenn für uns die besinnlichen Tage nahen, bleibt es in der Kunstszene brodelnd heiß. Die Art Basel Miami öffnet gerade die Tore, aber auch in Deutschland gibt es einige spannende Ausstellungen in den kommenden Wochen. Besonders hervorheben möchte ich dabei die Ausstellung ,,Wimpernschlag” von der Künstlerin Cornelia Schleime, die zur Zeit in der Berlinischen Galerie zu sehen ist. Die jüngst mit dem Hannah-Höch-Preis ausgezeichnete Malerin ist mit zahlreichen Werken in der SØR  Rusche Sammlung Oelde/Berlin vertreten, von denen auch einige Arbeiten in der musealen Ausstellung zu sehen sind.

http://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen-berlin/aktuell/cornelia-schleime

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Flyer zu der Ausstellung ,,Bittersüße Zeiten – Barock und Gegenwart in der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Am 11. Dezember eröffnet die Ausstellung ,,Bittersüße Zeiten – Barock und Gegenwart in der SØR  Rusche Sammlung Oelde/Berlin” in der Städtischen Galerie Regensburg

https://www.regensburg.de/kultur/museen-in-regensburg/aktuelles/bittersuesse-zeiten-barock-und-gegenwart-in-der-sor-rusche-sammlung-oelde-berlin-in-der-staedtischen-galerie-im-leeren-beutel-vom-11-12-2016-19-02-2017

Und am 14. Januar freue ich ich schon auf den Winterrundgang in der Baumwollspinnerei Leipzig

http://spinnereigalerien.de/rundgang/

Besonders hervorheben möchte ich auch noch einmal die neue Reihe in unserem Blog: ,,100 Meisterwerke”! Die Kunsthistorikerin Dr. Teresa Bischoff untersucht in dieser Serie jeweils 50 Kunstwerke von zeitgenössischen Künstlern und Niederländischen Meistern des 17. Jahrhunderts und stellt diese gegenüber. Das Resultat ist ein spannender Dialog und ein neuer Blickwinkel der zeigt welche überraschende Nähe zwischen Werken herrscht,  die 400 Jahre Kunstgeschichte trennen. http://www.kleidungskultur-soer.de/?p=2537

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit mit aufregender Mode und spannender Kunst!

Ihr Thomas Rusche

http://soer.de

http://instagram.com/soer_rusche

Detailverliebt – Das SØR Hemd

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Das SØR Business-Hemd – Qualität bis ins kleinste Detail! Foto, Lars Beusker

Die Fertigung eines SØR-Hemdes ähnelt der Zubereitung eines aufwendigen Gerichts: Erst wenn jedes noch so kleinste Detail stimmt, wenn also die Komposition aufeinander abgestimmter Zutaten bis hin zur feinen Prise Salz den perfekten Geschmack ergeben, dann erst ist das Werk vollkommen.
Mit diesem Ziel vor Augen finden bei SØR alle gestalterischen und stilistischen Herstellungsprozesse hundert Prozent Beachtung – angefangen bei Auswahl und Zuschnitt bester Hemdenstoffe aus europäischen Luxus-Webereien bis hin zum Befestigen auf Stiel genähter, echter Perlmuttknöpfe.
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Das Tuch für ein SØR Hemd kommt aus den besten Webereien Italiens. Foto. Lars Beusker

Feinste Baumwolle, seidig-griffiges Popeline, das durch ein spezielles Webverfahren luftiger als herkömmliche Baumwolle erscheint, und Batist sorgen für einen ultra angenehmes Tragegefühl. Die typischen SØR-Qualitätsindizien zeigen sich in jedem Arbeitsschritt: Angesagte Kragenformen wie Kent-, Eton-, Oxford oder Haifisch sowie der klassische Button Down werden aus vier Textilteilen aufgebaut, echte Handkappnähte sind Kür, Rapporte werden aufs genauste angepasst und die sogenannten dreieckigen Beinecken SØRgfältig eingenäht. Auch wenn SØR bei der meisterlichen Verarbeitung seiner Hemden auf Schneider-Traditionen und handwerkliche Expertise setzt – die Formen der Business-Hemden sind trendbewusst! Zur Herbst-Winter-Saison bleibt die Silhouette schlank und dank exzellenter Passformen, höchst komfortabel. Farblich starten Hemden in neuen Farbtönen in die Saison – Blau in allen Abstufungen macht das Rennen, dicht gefolgt von frischem Weiß, aber auch von zarten Rosé- und Violetttönen. Feine Streifen, Vichy-Karos und dezente Muster sind Styling-Favoriten.
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Variieren Sie ganz einfach Ihren Look mit unterschiedlichen SØR-Premium-Hemden: mal ein klassisch-schlichtes Modell zum Anzug, mal ein Exemplar mit schmückenden Details wie ein andersfarbiger Ausputz am Kragen oder Kontrast-Stoffe an Knopfleisten und Innenmanschetten. 60 Jahre SØR-Expertise wird in jeder Faser spürbar!
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Styling-Tipp: Der elegante graue SØR Anzug mit schmalen Reviers, wird durch den breiten Hai-Kragen des SØR Business-Hemds perfekt in Szene gesetzt. Ein Tuch mit Krawatten-Muster lockert das zweifarbige Ensemble zusätzlich auf. Tuch und Gürtel von SØR, Monk-Schuh von Floris van Bommel. Foto, Lars Beusker

Die Qualitätsmerkmale der SØR Hemden

- ausschließlich hochwertigste Stoffe
- der weltbesten italienischen Weber
- meisterhafte Verarbeitung
- sorggfältiger Zuschnitt
- kleine Nahtstichfolgen
- exzellente Passform im Rumpf
- besonders angenehme Schulterpasse
- echte SØR Knöpfe aus Perlmutt,
- auf Stiel genäht
- echte Beinecke
- klassische und modische
- Kragenformen
- Umschlag- und Sportmanschetten
- höchster Tragekomfort
- vielfach geliebte, einfache Produktpflege

Thomas Rusche empfiehlt Issue No. 2

In der 2. Ausgabe der Kolumne ,,Thomas Rusche empfiehlt'' verrät der Kunstsammler und SØR Chef seine Entdeckungen und Tipps für den Herbst 2016

In der 2. Ausgabe der Kolumne ,,Thomas Rusche empfiehlt” verrät der Kunstsammler und SØR Chef seine Entdeckungen und Tipps für den Herbst 2016. Das Foto entstand im Rijksmuseum Amsterdam, im Hintergrund ist die ,,Nachtwache” von Rembrandt zu sehen. Foto, Lars Beusker

Die Kunst des Goldenen Jahrhunderts der Niederländischen Malerei ist nicht nur ein Eckpfeiler der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin – sie ist seit 60 Jahren auch immer wieder Inspiration für die Welt der Mode und die Entwürfe der SØR Kollektionen. Mit derselben Hingabe, mit der ein Künstler immer wieder mit Bedacht auf die Leinwand setzt, erschaffen unsere Designer und Schnittmeister ihre großartigen textilen Kreationen der neuen Herbst-Winter-Saison.

Thomas Rusche trägt  im Foto-Shooting ein schmal geschnittenes SØR Sakko aus 100% Schurwolle und ein SØR Businesshemd mit  Umschlage-Manschetten und Haifischkragen. Foto, Lars Beusker

Thomas Rusche trägt im Foto-Shooting ein schmal geschnittenes SØR Sakko aus 100% Schurwolle und ein SØR Businesshemd mit Umschlage-Manschetten und Haifischkragen. Foto, Lars Beusker

Wiesn-Zeit! Längst ist das Münchner Volksfest ein Welthit und Oktoberfeste werden heute sogar in Brasilien, Japan, den USA oder Russland zelebriert. Über den unterhaltenden Charakter dieser Feierlichkeiten hinaus sind sie auch für viele ein willkommener Anlass, Trachtenmode zu tragen. Keine geringere als Marie Antoinette war es, die bereits im 18. Jahrhundert den Reiz der ländlichen Garderobe erkannte und die Tracht an den Französischen Königshof brachte. Später ließen die großen Couturiers wie Yves Saint Laurent oder Kenzo immer wieder Element der Trachtenkleidung in ihren Kollektionen auftauchen. Janker und Trachtenblazer aus dem Traditionshaus Schneiders Salzburg sind bei SØR, unabhängig von Trends und Moden, fest im Sortiment verankert. In dieser Saison kombinieren wir kernige Strickjanker mit blue Denim und Vichy-Karo-Hemden. Eine gelungene Melange aus Tradition und frischer Lässigkeit.

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Der kernige Strickjanker von Schneiders Salzburg passt bestens zu den SØR Vichy-Karo-Hemden. Foto, Lars Beusker

Der trendigste Farbtupfer in diesem Jahr heißt ,,Barolo”. Der satte und dunkle Rotton versprüht eine behagliche Eleganz und erinnert schon beim Anblick an die Vollmundigkeit des großen norditalienischen Weines. Besonders luxuriöse Materialien wie Kaschmir und Seide vertiefen das Leuchten dieser samtigen Farbe. Verbreiten Sie eine Stimmung wie ein loderndes Kaminfeuer und tragen Sie zum Barolo-Farbton am besten Grautöne.

Der große SØR Kaschmirschal legt sich wie ein wärmendes Kaminfeuer um den grauen Janker von Schneiders Salzuburg. Dazu eine graue SØR Wollhose, lebendige Karos und Accessoires in ,,Barolo''. Foto, Lars beusker

Der große SØR Kaschmirschal legt sich wie ein wärmendes Kaminfeuer um den grauen Janker von Schneiders Salzburg. Dazu eine graue SØR Wollhose, lebendige Karos und Accessoires in ,,Barolo”. Foto, Lars Beusker

Ein guter Schuh gilt als Fundament einer stilvollen Herrengarderobe. Setzen Sie dabei auf kompromisslose Qualität und sparen Sie nicht. Feines Leder und eine hochwertige Verarbeitung zahlen sich in komfortablem Tragegefühl und Langlebigkeit wieder aus. Floris van Bommel ist nicht nur ein qualitativer Schuhhersteller, er ist auch ein Meister seines Fachs, der es auf wunderbare Weise versteht, alle wichtige Attribute, die einen guten Schuh ausmachen, zu vereinen: beste Materialien, hochwertige Verarbeitung, klassische Eleganz und ein gelungenes Maß an modischen Akzenten. In diesem Herbst fokussieren wir bei SØR die klassischen Businessschuh-Modelle, zum Beispiel als Monk oder Halbloch. Cognac- und Brauntöne  stehen dabei farblich an erster Stelle und harmonieren mit der Trendfarbe Barolo oder den klassischen Businessanzugfarben Blau und Grau. Ein kleiner extra Tipp: Frischen Sie einfarbige Anzüge mit grafisch gemusterten Accessoires auf. Lassen Sie ruhig vielfarbige Rautenstrümpfe unter den Hosenbeinen vorblitzen und setzen Sie als i-Tüpfelchen farbliche Akzente mit originellen Einstecktüchern.

Klassische Businessschuhe von Floris van Bommel. Foto, Lars Beusker

Klassische Businessschuhe von Floris van Bommel. Foto, Lars Beusker

Bei den Damen spielen wir in dieser Saison mit Gegensätzen ganz im Sinne von ,,Avantgarde & Tradition”. Kastige Schnitte treffen auf schmale Silhouetten, und eine ganz ungewöhnlich frische Liaison geht der angesagte Athleisure-Look mit etablierten high-end-Marken ein – Sportswear meets Luxury! Das Label Ibana verarbeitet feinstes Leder zu Jogging-Pants. Athletische Legginhosen von Cambio kombiniert man mit klassischen Kaschmir-Jumpern und luxuriösen Handbags. Elegante Halbschuhe im Dandy-Look erhalten ein markantes Upgrade durch farblich durchbrochene Plateau-Sohlen. Leder-Sneaker erfreuen uns mit einem Kick Glamour und bestechen durch Snake-Skin-Optik und Gold-Applikationen.

 

Karierter Kasten-Mantel von Schneiders Salzburg, SØR Pullover, Schuhe mit farblich durchbrochener Plateau-Sohle von Paloma Barcelo und Jogging-Pants aus feinem Leder von Ibana. Foto, Lars Beusker

Karierter Kasten-Mantel von Schneiders Salzburg, SØR Pullover, Schuhe mit farblich durchbrochener Plateau-Sohle von Paloma Barcelo und Jogging-Pants aus feinem Leder von Ibana. Foto, Lars Beusker

In den Herbst- und Wintermonaten hat die ,,Blaue Stunde” einen ganz besonderen Reiz, da ihr Farbton noch intensiver ist als in den lichtreicheren Monaten. Blau weckt die Lebensgeister und erinnert uns an das Meer und klare Bergseen – diese Lebendigkeit beeinflusst unsere Kollektionen in diesem Herbst.

Blau, eine Farbe der Vielfalt! Marineblaue Bluse von Le Sarte Pettegole, gletscherblaue Jeans von Cambio, nachtblauer Mantel von Schneiders Salzburg, blau/weiß gestreifte Bluse von Amorph und eine indigoblaue Jeans von Cambio. Foto, Lars Beusker

Blau, eine Farbe der Vielfalt! Marineblaue Bluse von Le Sarte Pettegole, gletscherblaue Jeans von Cambio, nachtblauer Mantel von Schneiders Salzburg, blau/weiß gestreifte Bluse von Amorph und eine indigoblaue Jeans von Cambio. Foto, Lars Beusker

Essential ist jetzt neu bei  SØR! 1999 gründeten das Designerpaar Esfan Eghtessadi und Inge Onesa ihr Label in Antwerpen, der Hochburg der Avantgarde-Mode. Sie starteten mit einer T-Shirt Kollektion, die sie in ihrem Wohnzimmer entwarfen. Mittlerweile ist die Marke international erfolgreich und das Paar um zwei kleine Kinder reicher. Die Kollektionen von Essential Antwerp bestechen durch außergewöhnliches Design, ungezwungene Lässigkeit und Authentizität. Die Entwürfe transportieren den Lifestyle des Designerpaares: jung, erfolgreich, attraktiv und lebensnah.

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Die Essential Antwerp Kollektion jetzt bei SØR. Foto, Lars Beusker

In Sachen Kunst ist der Herbst die Zeit des Erwachens – die Sommerpause der Galerien geht zu Ende und das Karussell des Kunstbetriebs setzt seine aufregende Fahrt wieder in Gang. Ich selbst bin gespannt, was mir in den nächsten Monaten an guter Kunst begegnen wird, wie beispielsweise während der Berlin Art Week und dem Herbst-Rundgang der Leipziger Baumwollspinnerei.

http://www.berlinartweek.de/

http://www.spinnerei.de

Werke der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin sind zur Zeit folgenden  Ausstellungen zu sehen:

Wahrheiten – Zeitgenossen der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin”, Kunstverein Münsterland, Coesfeld http://www.kunstverein-muensterland.de/

Besonders hervorheben möchte ich eine neue Reihe in unserem Blog: ,,100 Meisterwerke”! Die Kunsthistorikerin Dr. Teresa Bischoff untersucht in dieser Serie jeweils 50 Kunstwerke von zeitgenössischen Künstlern und Niederländischen Meistern des 17. Jahrhunderts und stellt diese gegenüber. Das Resultat ist ein spannender Dialog und ein neuer Blickwinkel der zeigt welche überraschende Nähe zwischen Werken herrscht,  die 400 Jahre Kunstgeschichte trennen.

http://www.kleidungskultur-soer.de/?p=2464

http://instagram.com/soer_rusche

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60 Jahre SØR – Eine Chronik des guten Stils

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In 60 Jahren ist  SØR zu einer wahren Institution der Kleidungskultur gewachsen und verbindet die angesagten Trends mit den Klassikern der Damen- und Herren-Mode. Dabei schöpft das Familien-Unternehmen, das heute in der 4. Generation von Thomas Rusche geführt wird, aus seiner langjährigen Erfahrung als Marktführer im Premium-Segment und einer Tuchhändler-Tradition, die bis 1897 zurückreicht und seinen Nachkommen das Kleidergen vererbt hat.

Seit 60 Jahren dient SØR der Kleidungskultur und steht für höchste Qualität und exzellente Beratung. Foto, Lars Beusker

Seit 60 Jahren dient SØR der Kleidungskultur und steht für höchste Qualität und exzellente Beratung. Foto, Lars Beusker

1956 Egon Rusche eröffnet am 17. Mai den ersten SIR-Herrenausstatter im Bielefelder Ratscafé. Unterstützt wird er bei diesem mutigen Schritt von Doris Menke, einer jungen und talentierten Mitarbeiterin aus dem väterlichen Unternehmen. Nach einigen Hürden bezüglich der Finanzierung gelingt es den beiden ihre Vision, von einem eleganten Herrenausstatter, in der traditionsreichen Textil- und Wäschestadt Bielefeld zu realisieren. Die Geschäftsidee, internationalen Chic ohne Chichi in Ostwestfalen zu etablieren, scheint durchaus chancenreich. Das Sortiment richtet sich an Herren mit Geld und Geschmack, und die sind in der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders reichlich vorhanden. Zwar wird am Tag der Eröffnung nur ein einziges Paar Strümpfe im Wert von 4,90 DM verkauft, doch davon lässt sich das junge Unternehmerpaar nicht entmutigen.  Mit Fleiß, guten Ideen und einem besonders ausgeprägten Sinn für guten Stil verwandeln Egon und Doris ihren Herrenausstatter in ein umsatzstarkes Unternehmen.

Doris und Egon Rusche 1961. Voll und ganz zufrieden genießen die beiden ihren Sylt-Urlaub. Kein Wunder, die Geschäfte laufen bestens und beiden sind frisch vermählt. Foto, SØR

Doris und Egon Rusche 1961. Voll und ganz zufrieden genießen sie ihren Sylt-Urlaub. Kein Wunder, die Geschäfte laufen bestens und die beiden sind frisch vermählt. Foto, SØR

Die 1960er Jahre

Mit gerade mal 25 Jahren eröffnet Egon Rusche seine 4. SIR Filiale neben Bielefeld, Hannover und Osnabrück in Minden. 1961 heiraten Egon und Doris und ziehen in die erste Etage des Oelder Kaufmannshauses Am Markt, in dem Egon auch die erste SIR-Verwaltung einrichtete. Doris Rusche kümmert sich fortan um den Einkauf für die Filialen. Mit ihrem unnachahmlichen Gespür für elegante Mode, die einen Mann nicht verkleidet, sondern seine Persönlichkeit unterstreicht, öffnet sie sich die Türen zu den großen internationalen Luxusmarken. Das von Doris Rusche zusammengetragene SIR Sortiment entspricht der klassisch britischen Ausstattertradition, die sie mit einer italienischen Note zu verfeinern versteht.

Feine SIR Seiden-Krawatten aus den 1950er Jahren. Fotos, SØR

Feine SIR Seiden-Krawatten aus den 1950er Jahren. Fotos, SØR

Neben vielen Sortiments-Innovationen gelingt es ihr, als weiblicher Pionier der Herrenmode, die angelsächsischen Boxershorts in Deutschland einzuführen. Egon Rusche erfüllt sich seinen persönlichen Business-Traum und übernimmt den traditionsreichen Hamburger Herrenausstatter Oscar Lenius samt Schneideratelier.

1968 erfüllt sich Egon Rusche seinen Traum und übernimmt das 1897 gegründeten Luxus-Herrenausstatter Oscar Lenius in Hamburg. Foto, SØR

1968 erfüllt sich Egon Rusche seinen Traum und übernimmt den 1897 gegründeten Luxus-Herrenausstatter Oscar Lenius in Hamburg. Foto, SØR

Sein Vater Anton Rusche II stirbt 1964 und hinterlässt seinem Sohn eine umfangreiche Sammlung alter Gemälde. Auf Rat des Kunstexperten Dr. Walter Bernt entscheidet er sich zukünftig auf das Sammeln von Niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts zu konzentrieren. Kurz bevor das erfolgreiche Unternehmen sein 10jähriges Bestehen feiert, zieht das Bielefelder Geschäft vom Ratscafé in das historische und weitaus größere Crüwellhaus um. Weit seiner Zeit voraus, etabliert das junge Unternehmen die SIR Eigenmarke. Mit ihrem Team entwickelt Doris Rusche stilsichere Kollektionen von perfekter Passform und Verarbeitung.

Die Einflüsse der britischen Kleidungskultur sind deutlich zu erkennen. Eine Werbe-Kampagnen von SØR in den 1970er Jahren. Foto SØR

Die Einflüsse der britischen Kleidungskultur sind deutlich zu erkennen. Eine Werbe-Kampagne von SØR in den 1970er Jahren. Foto SØR

Zum Ende des Jahrzehnts wird es noch einmal unruhig – nach einem dreijährigen Rechtsstreit mit dem Dufthersteller 4711 muss Egon Rusche seinen Firmennamen an das Herrenparfüm SIR abtreten. Nach einigen nicht zufriedenstellenden Namens-Alternativen überkommt ihn beim Frühstück dank des SmØrebrØd (Knäckebrot) der rettende Gedankenblitz. So soll SIR in Zukunft als SØR buchstabiert werden. Dieser identitätsstiftende Schub lanciert den neuen Namen zum Markenzeichen: Das Ø ist bis heute der prägnante Bestandteil des Logos.

Aus SIR wird SØR! Das norwegische Ø stilisiert das neue Logo. Foto, SØR

Aus SIR wird SØR! Das norwegische Ø stilisiert das neue Logo. Foto, SØR

Die 1970er Jahre

SØR überschreitet die 10 Millionen DM Umsatzmarke. Neben weiteren Filial-Eröffnungen in München, Nürnberg und Würzburg  bekennt sich Egon Rusche zu seiner Heimatstadt Oelde und baut das Stammhaus (1490 erbaut) der Familie Rusche zum SØR Herrenausstatter aus.

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Die kompetente und diskrete Beratung, die hochwertigen Materialien und die exzellenten Kollektionen ziehen viele berühmte Persönlichkeiten in den modischen Bann. Große Namen wie Heinz Rühmann, Herbert von Karajan, der Schah von Persien, Axel Springer, Wim Tölke und der Fürst von Thurn und Taxis finden sich im Stammkunden-Verzeichnis. In den neugestalteten SØR Häusern in München und Wiesbaden wird erstmals Carrara-Marmor im Schachbrettmuster verlegt.

Der Schachbrettboden aus Carrara Marmor ist bis heute eine prägnantes Detail des Innendesigns der SØR Häuser. Foto, Lars Beusker

Der Schachbrettboden aus Carrara Marmor, wie z. B. im SØR Flagship-Store Hannover, ist bis heute eine prägnantes Detail des Innendesigns der SØR Häuser. Foto, Lars Beusker

Eine Bordellszene des niederländischen Barockmalers Hendrik Gerritsz inspiriert Egon Rusche zu diesem Boden-Design, welches bis heute, neben den original englischen Antiquitäten,  das Ambiente der SØR Häuser deutschlandweit bestimmt. Erstmals erscheint 1977 der SØR Katalog und beflügelt die Umsätze. SØR übernimmt das Modehaus Kock in Oldenburg. Eine Entscheidung, die Egon Rusche erstmals gemeinsam mit seinem damals 16jährigen Sohn Thomas Rusche trifft. 

Die 1980er Jahre

Dieses Jahrzehnt beginnt mit der sortimentspolitischen Profilierung. Ab sofort gibt es bei SØR das NOS-Sortiment (Never out of Stock). Dazu zählen der SØR Tuchblazer, die SØR Flanellhose, der SØR Budapester-Schuh, das SØR Businesshemd und der SØR Lederlumber, die unabhängig von saisonalen Modeströmungen für den unverfälschten SØR Stil stehen. Das Niederlassungsnetz ist auf 20 Geschäfte angewachsen. Dennoch, nach 25 Jahren Erfolgsgeschichte, muss SØR im Jahr 1982 ein Umsatzminus verkraften und das seit Bestehen schwierigste Geschäftsjahr meistern. Egon und Doris Rusches Sohn Thomas beginnt das Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Philosophie an der Universität Fribourg in der Schweiz. Das Oscar Lenius Haus in Hamburg zieht vom Ballindamm an den Neuen Wall.

Der jungendliche Thomas Rusche (mitte) wird schon parallel während des Studiums zum Top-Manager. Mit auf dem Bild, die stolzen Eltern Doris und Egon Rusche. Foto, SØR

Der jugendliche Thomas Rusche (Mitte) wird schon parallel zu seinem Studium zum Top-Manager. Mit auf dem Bild die stolzen Eltern Doris und Egon Rusche. Foto, SØR

Die Universität Osnabrück veröffentlicht eine Studie bezüglich der Verweildauer vor Schaufenstern, sie ist vor keinem Fachgeschäft so hoch wie bei SØR. Thomas Rusche steigt parallel zu seinem Hauptstudium in das Familienunternehmen ein. Neben der Entwicklung des SØR Leitbildes führt er die Computertechnologie in das Unternehmen ein. Kurz darauf übernimmt er die Präsidentschaft der International Menswear Group (IMG) und richtet im Folgejahr die Weltkonferenz der Herrenausstatter in Hamburg, Hannover und Oelde aus. Neue SØR Häuser in Frankfurt, Mannheim und Berlin werden eröffnet. Zeitgleich wird die Werbekampagne Klassiker der Moderne entwickelt, in der zeitlos gültige Herrenausstattungen mit Möbeldesignklassikern von Marcel Breuer, Charles Rennie Mackintosh, Eileen Grey u.a. zu einer imagefördernden Einheit verschmelzen. 

Zwei Klassiker der Moderne - Der SØR Dopplereiher und der ''Wassily'' Chair von Marcel Breuer, vereint in einer SØR Werbekampagne von 1989. Foto, SØR

Zwei Klassiker der Moderne – Der SØR Dopplreiher und der ”Wassily” Chair von Marcel Breuer, vereint in einer SØR Werbekampagne von 1989. Foto, SØR

Die 1990er Jahre

Thomas Rusche verfasst unter dem Pseudonym Oscar Lenius das SØR Brevier der Kleidungskultur, welches 1991 auf der Frankfurter Buchmesse erscheint. In kurzer Zeit avanciert das kleine Büchlein zum internationalen Klassiker unter den Ratgebern und wird zur Diplomatenausbildung wie auch zur Personalschulung von SØR Mitbewerbern eingesetzt.

Kleines SØR Brevier der Kleidungskultur

Kleines SØR Brevier der Kleidungskultur

Gemeinsam mit Christiane Herzog initiiert Thomas Rusche die SØR Benefiz Galakonzert-Reihe mit internationalen Solisten und Orchestern zugunsten der Mukoviszidose-Hilfe. SØR wird zu den Marken des Jahrhunderts gezählt und in die Königsklasse deutscher Produkte aufgenommen.

Wappen klein

Das SØR Wappen wird entwickelt und erhält das Motto Vestis Virum Reddit – Das Kleid macht den Mann (Quantilian). Prof. Dr. Hans-Joachim Raupp veröffentlicht als Herausgeber eine 5-teilige Dokumentationsreihe zu den Werken Niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts der SØR Rusche Sammlung. Internationale Museen u.a. in North Carolina, Rotterdam, Athen, Haarlem stellen Gemälde der Sammlung aus.

CD's der Reihe SØR Meisterkonzerte. Foto, SØR

CD’s der Reihe Internationale SØR Meisterkonzerte. Foto, SØR

Überraschend stirbt mit 61 Jahren Egon Rusche, der SØR von der ersten Minute bis zum letzten Tag geprägt und mit seinem Lebenswerk ein Fundament für die Zukunft des Unternehmens erschaffen hat. Im Rahmen des 45. Weltkongresses der International Menswear Group wird die SØR Ausstellung der Kleidungskultur in Berlin eröffnet. Thomas Rusche lernt auf einem Empfang den niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder kennen und lädt ihn zu den Brioni-Schneidertagen ins SØR Haus Hannover ein, und die Geschichte des Brioni-Kanzlers beginnt. Die SØR Verwaltung zieht innerhalb Oeldes um und nennt sich ab sofort  SØRVICECENTER. Der neue Firmensitz ist ein im Bungalowstil der 50er Jahre gebautes Industrie-Objekt, umgeben von viel Grün und mit viel Platz. 

Die 2000er Jahre

Mit Christoffer Siebert und Thomas Knoerich kommen zwei neue Manager in die Geschäftsführung, die ein gemeinsames Ziel haben: das Vertriebsnetz der  SØR Geschäfte zu optimieren. Thomas Knoerich erweitert das Sportswear-Segment, und der Umsatz verdreifacht sich. In den Urlaubsregionen Sylt, Norderney und Timmendorf werden SØR Häuser eröffnet, deren Fokus im Sortiment sich auf Freizeitkleidung richtet.

Ausgezeichnet zum Wissensmanager 2005 Dr. Thomas Rusche (rechts). Foto Commerzbank

Ausgezeichnet zum Wissensmanager 2005 Dr. Thomas Rusche (rechts). Foto Commerzbank

 

Thomas Rusche wird von der Financial Times, dem Wirtschaftsmagazin Impulse und der Commerzbank zum Wissensmanager 2005 gekürt und beginnt die Niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts seiner Sammlung mit Zeitgenössischen Werken junger Künstler aus Berlin und Leipzig in den Dialog zu stellen.  SØR eröffnet die Filialen am Frankfurter und Düsseldorfer Flughafen. Und das 50. Firmenjubiläum wird groß im ersten SØR Store in Bielefeld zelebriert.

50 Jahre SØR - Das gotische Crüwellhaus in Bielefeld während der Jubiläumsfeier 2006. Fotos, SØR

50 Jahre SØR – Das gotische Crüwellhaus während der Jubiläumsfeier 2006. Fotos, SØR

SØR startet mit dem  SØR Woman Konzept. Thomas Rusches Sohn Heinrich Rusche nimmt zum ersten mal am Weltkongress der International Menswear Group in Toronto teil. In Gera findet die erste Dialogausstellung mit den Alten Meistern und Zeitgenossen der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin statt. Fast zeitgleich zeigt das Landesmuseum Hannover zum Thema Kleidungskultur die SØR Ausstellung Begehrte Männer. Und Thomas Rusche führt 2009 beim ersten  SØR Kunstgang durch die Berliner Sammlungs-Repräsentanz. Ein Jahr später findet auch in der Galerie des Oelder Stammhauses der erste Kunstgang statt. Der SØR Online Store wird aktiviert.

Die Ausstellung ''Eros & Thanatos'' mit den Werken der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin wird 2012 zum Frühlingsrundgang der Baumwollspinnerei eröffnet und lockt tausende Besucher an. Foto SØR

Die Ausstellung ”Eros & Thanatos” mit den Werken der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin wird 2012 zum Frühlingsrundgang der Baumwollspinnerei eröffnet und lockt tausende Besucher an. Foto SØR

Zum Auftakt des Frühjahrsrundgangs der Baumwollspinnerei Leipzig eröffnet auf dem Gelände die große Ausstellung Eros & Thanatos mit den Werken der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, kuratiert von Prof. Wolfgang Ullrich und den Studierenden der Kunsthochschule Karlsruhe. The Label Book of Clothing Culture erscheint im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.

"The Labelbook of Clothingculture", Herausgeber Thomas Rusche, erschienen im Daab Verlag, Photo by SØR

“The Labelbook of Clothing Culture”, Herausgeber Thomas Rusche, erschienen im Daab Verlag, Photo by SØR

Herausgeber Thomas Rusche vereint in diesem kapitalen Werk die besten Manufakturen, die sich der Kultur des Kleidens widmen. Große Namen wie Ludwig Reiter, Borsalino, van Laack und Barbour sind genauso vertreten wie die hidden Champions der Kleidungskultur.  Das erste SØR Woman/Man Journal mit spannender Mode für sie und ihn und interessanten Features zum Thema Kunst und Mode erscheint.

Christian Achenbachs Bild »Lille Pige ved vinduet«, 2013, Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm, SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, ziert das aktuelle Cover des SØR Magazins Photo by SØR

Christian Achenbachs Bild »Lille Pige ved vinduet«, 2013,
Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm, SØR Rusche Sammlung
Oelde/Berlin, ziert das aktuelle Cover des SØR Magazins Photo by SØR

 In Nürnberg findet auf dem ehemaligen AEG Gelände die Ausstellung ”Gute Kunst? Wollen!” statt. Die von der Kunsthistorikerin Dr. Teresa Bischoff kuratierte Ausstellung zeigt auf 5.000 qm Werke und untersucht anhand der Werke der SØR Ruscha Sammlung Oelde/Berlin, welche Kriterien gute Kunst ausmachen. Der Hamburger SØR Flagship-Store Neuer Wall 50 eröffnet wieder nach einer Umbauphase und integriert im Haus den neuen windsor. Shop. 

windsor. bei SØR - Am Neuen Wall in Hamburg. Foto, Lars Beusker

windsor. bei SØR – Am Neuen Wall in Hamburg. Foto, Lars Beusker

2016

Mit Art meets Fashion startet SØR ein Projekt, in dem die Kunst und die Mode sich gegenseitig bereichern sollen – zukünftig sollen alle 62 SØR Häuser deutschlandweit mit Werken der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin kuratiert werden. Den Auftakt machen das SØR Haus in Nürnberg und in Hamburg am Neuen Wall. SØR feiert sein 60jähriges Bestehen mit außergewöhnlichen Jubiläumsangeboten, besonderen Events und exklusiven Kunstführungen.

Im SØR Flagship-Store Neuer Wall, Hamburg wird die elegante Mode jetzt umrahmt von guter Kunst

Im SØR Flagship-Store Neuer Wall, Hamburg wird die elegante Mode jetzt umrahmt von guter Kunst

 

Feiern Sie mit uns und lassen Sie sich ein, auf eine spannende Reise durch 60 Jahre guten Stil!

http://shop.soer-online.de/

http://shop.soer-online.de/Storefinder

https://www.instagram.com/soer_rusche/

https://www.facebook.com/soer24

Art meets Fashion – Die SØR Rusche Sammlung zu Gast bei SØR

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In guter Gesellschaft – befindet sich der klassische SØR Anzug mit den Werken von Wolfgang Ellenrieder und Markus Saile

Mit Art meets Fashion startet SØR ein einzigartiges Projekt, welches die Kunst und Mode unter einem Dach vereint.

Bisher wurde die über 5.000 Werke der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin ausschließlich in internationalen Museen, namenhaften Institutionen oder in der Berliner und Oelder Repräsentanz der Sammlung gezeigt.
Der Kunstsammler und SØR Inhaber Thomas Rusche ist jedoch schon immer der Meinung, dass sich die Kunst und die Mode sehr bereichern können, man muss sie nur zusammenführen.
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Das Werk ,,Durchgang II” von Daniel Behrendt

Und genau das wird jetzt bei SØR geschehen. Die über 60 Filialen deutschlandweit werden, nach und nach, von namenhaften Kuratoren mit erstklassiger Kunst der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin versehen. So bildet SØR in Zukunft einen kulturstarken Rahmen für elegante Mode und bietet seinen Kunden ein anspruchsvolles und kreatives Ambiente.

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Werke der Malerin BEZA und des polnischen Künstlers Michal Jankowski zieren die Englische Sitzgruppe

Der Sammler und SØR Inhaber Thomas Rusche während der Führung durch die kuratierten Räume des SØR Hauses am Neuen Wall - Mode und Kunst zusammen zu führen ist sein Anliegen. Friederike zu Solms (links) und Prof. Dr. Michaeal Göring (rechts) hören gespannt zu.

Der Sammler und SØR Inhaber Thomas Rusche während der Führung durch die kuratierten Räume des SØR Hauses am Neuen Wall – Mode und Kunst zusammen zu führen ist sein Anliegen. Friederike zu Solms (links) und Prof. Dr. Michael Göring (rechts) hören gespannt zu.

Den Auftakt machten der SØR Flagship-Store Hamburg, Neuer Wall 50 und das SØR Haus Nürnberg, Kaiserstraße 10. mit den Werken von folgende Künstlern:
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Ein Bild von Stefan Kübler

Hamburg:

Basia Bańda | Grant Barnhart | Daniel Behrendt | BEZA | Ina Bierstedt | Steven Black | Carlos De los Ríos | Marc Desgrandchamps | Wolfgang Ellenrieder  |Ralph Fleck | Marcel Gähler | Philip Grözinger | Thea Gvetadze | Gabi Hamm | Julius Hofmann | Kurt Hofmann | Nicolai Huch | Michał Jankowski | Joanna Jesse | Bernd Kirschner | Henning Kles | Anna Kott | Peter Krauskopf | Stefan Kübler | Wen Ling | Dieter Mammel | Kylie Manning | Bettina Marx | Jochen Mühlenbrink | Justine Otto | Florian Pelka | Carlos Perez | Olaf Quantius | Claudia Rößger | Markus Saile | Titus Schade | Robert Seidel | Tanja Selzer | Stefan Stößel | Kathrin Thiele | Johannes Tiepelmann | Alexander Tinei |  Steffi Weigel

Ansicht aus dem SØR Haus Nürnberg

Ansicht aus dem SØR Haus Nürnberg

Nürnberg:

Donata Benker | Jenny Brillhart | Lukas Bugla | Tom Ellis | Slawomir Elsner | Kai Klahre | Pawel Ksiazek | Jan Muche | Gavin Nolan | Martin Schepers | Torsten Solin | Christine Streuli | Steve Viezens | Alexander Ernst Voigt

 

Der SØR Flagship-Store Hamburg ist jetzt ein Haus der Mode und der Kunst

Der SØR Flagship-Store ist jetzt ein Haus der Mode und der Kunst

Die Arbeit von dem Leipziger Künstler Robert Seidel integriert  sich perfekt in das modische Ambiente.

Die Arbeit von dem Leipziger Künstler Robert Seidel integriert sich perfekt in das modische Ambiente.

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Als gehörten sie schon immer dazu – Arbeiten der Künstlerinnen Tanja Selzer und BEZA

Hofmann

Ein Plädoyer für Kunst und Mode – der ”Mund” des Malers Julius Hofmann

Schleiefnschrank

Daniel Behrendt ”Hole”

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Ein Werk des australischen Künstler Steven Black

 

 

Eine Arbeit des moldavischen Künstler Alexander Tinei krönt die aktuelle SØR Woman Kollektion.

Eine Arbeit des moldavischen Künstler Alexander Tinei krönt die aktuelle SØR Woman Kollektion.

Kleine, individuell mit original englischen Antikmöbeln eingerichtete Sitzecken , laden zum Verweilen und Entdecken ein.

Kleine individuell, mit original englischen Antikmöbeln, eingerichtete Sitzecken laden zum Verweilen und Entdecken ein.

Ganz exklusiv führte Thomas Rusche, Kunden und Gäste aus der Kultur und Wirtschaft durch die kuratierten Räume des Hamburger Flagship Stores am Neuen Wall. Anhand einer erlesenen Auswahl von über 60 Werken, erläuterte er die Verbindung zwischen Mode und Kunst.
Thomas Rusche führt die Besucher exklusiv durch die Räume des Hamburger SOR Hauses am Neuen Wall

Thomas Rusche führt die Besucher exklusiv durch die Räume des Hamburger SOR Hauses am Neuen Wall

Der Hamburger Künstler Henning Kles mit Stephan Rath von Soulsville und Buback Tonträger

Der Hamburger Künstler Henning Kles mit Stephan Rath von Soulsville und Buback Tonträger

Die Kunsthistorikerin Dr. Teresa Bischoff mit dem Filmemacher Peter Sempel

Die Kunsthistorikerin Dr. Teresa Bischoff mit dem Filmemacher Peter Sempel

Der Künstler Daniel Behrendt (rechts) und Harald Wieser, Journalist und Autor (mitte)

Der Künstler Daniel Behrendt (rechts) und Harald Wieser, Journalist und Autor (mitte)

David Pohle Herausgeber und Chefredakteur von ''der Hamburger''

David Pohle Herausgeber und Chefredakteur von ”Der Hamburger”

Prof. Dr. Michael Göring, Schriftsteller und Vorsitzender der ZEIT Stiftung

Prof. Dr. Michael Göring, Schriftsteller und Vorsitzender der ZEIT Stiftung

Galerist Ralf Krüger, Künstler Henning Kles und Filmemacher Peter Sempel

Galerist Ralf Krüger, Künstler Henning Kles und Filmemacher Peter Sempel

Haug von Kuenheim, Journalist und Autor

Haug von Kuenheim, Journalist und Autor

Thomas Rusche erläutert das Werk von Philip Grözinger

Thomas Rusche erläutert das Werk von Philip Grözinger

 Genießen Sie gute Kunst und elegante Mode und überzeugen Sie sich selbst, wie sich diese beiden Genres unter einem Dach bereichern können. Wir laden Sie herzlich ein in unsere kuratierten Häuser nach Hamburg und Nürnberg!

Das traditionelle SØR Sofa und zwei Werke von Carlos Perez und Michal Jankowski

Das traditionelle SØR Sofa und zwei Werke von Carlos Perez und Michal Jankowski

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