All posts in Home

Barbour: Ein Frühling voller Karos

Das britische Traditions-Brand Barbour zeigt in seiner Video Clip Kampagne “Dress Tartan” wie cool die neuen Barbour Karos sind! 4 Fashion Blogger aus London, Edinburgh und Brighton wurden einen Tag im Frühling begleitet. Sie erzählen von ihrem aufregenden Leben in der Fashion Welt und tragen dabei ihre Lieblings-Teile aus der aktuellen Barbour Kollektion! Eine wirklich schöne Idee!

https://shop.soer-online.de/BARBOURSHOP/WOMAN/

Matthias Brandt und die gewissen Muster

Matthias Brandt auf dem SØR Sofa Photo by SØR

Die Charaktere die Matthias Brandt verkörpert zeichnen sich durch Ecken und Kanten aus, die im Verborgenen liegen, im Inneren eines Menschen. Er nimmt einen mit auf Tauchgänge durch die Psyche. Dabei schaut man in sein weiches und altersloses Gesicht, welches zu einer fulminanten Projektionsfläche der menschlichen Abgründe wird. Matthias Brandt lässt sich nicht auf bestimmte Typen festlegen. Seine Vielseitigkeit mit Tiefgang wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayrischen Filmpreis und einer goldenen Kamera belohnt. Der jüngste Sohn des früheren deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt, hat sich mit seiner wundervollen Eigentümlichkeit an die Spitze des deutschen Films gespielt. Spätestens seit dem er die Rolle des Münchner Kommissars Hanns von Meuffels im Polizeiruf 110 übernommen hat, ist Matthias Brandt dem breiten Publikum ein Begriff. Leicht verwirrt, gern zitierend und bestens gekleidet mit Trenchcoat und feinem Tuch oder auch mal einen kompletten Film lang nur im Pyjama und OP Hemd (Polizeiruf 110 Fieber), von Meuffels hat einen ganz eigenen Look. Wir trafen den Schauspieler im SØR Haus Berlin nach den Anproben für seinen neuen Film “Männertreu”

Matthais Brandt und Film-Stylistin Sabine Böbbis bei der Auswahl Photo by SØR

MK: Herr Brandt interessieren sie sich eigentlich für Mode?

MB: Da ich dieses Interesse in meinem Beruf ausleben kann, bin ich eigentlich ganz froh, dass ich mir im Privaten keine Gedanken darüber machen muss. Aber da unterscheide ich dann auch zwischen ganz privat sein und öffentlichen Anlässen, zu denen ich gerne gut angezogen bin.

MK: Wie würden Sie ihren persönlichen Stil beschreiben.

MB: Das kann man immer gut beschreiben wenn man andere sieht, aber bei sich selber ist das gar nicht so einfach. Ich mag immer eine Form von reduzierter schlichter Eleganz. Das ist das was mich überzeugt und wie wir wissen, auch nicht leicht zu erreichen ist. Die Raffinesse liegt im kleinen Detail. Und nicht im Ornament.

Dunkelblauer Trenchcoat, used Look Jeans, Rolli und Desert Boots - Matthias Brandt mag es reduziert und klassisch Photo by SØR

MK: Haben Sie ein Lieblingskleidungsstück, welches sie schon Jahre mit sich rumschleppen?

MB: Ehrlich gesagt – nein. Ich binde mich ungern an Sachen. Die einzige Ausnahme sind meine guten englischen Schuhe, die begleiten mich teilweise schon seit fünfundzwanzig Jahren.

MK: Das was Sie heute tragen, erinnert ja auch schon sehr an Kommissar Hans von Meuffels, den Sie seit zwei Jahren im Polizeiruf 110 München spielen. Nur das der einen sandfarbenen Trench tragen würde. Gibt es Parallelen zwischen ihnen und der Rolle?

MB: Das lässt sich gar nicht ausschließen. Es ist eine Rolle die über mehrere Filme läuft und das die zwangsläufig ganz viel von mir selbst beinhaltet lässt sich nicht vermeiden. Aber es ist mit der Rolle, als auch im Privaten so, man hat ein gewisses Grundmuster und damit spielt man rum und probiert sich aus. Und das macht ja auch Spass.

MK: Jetzt befinden Sie sich kurz vor Drehstart für einen neuen Film.

MB: Genau. Mit der Regisseurin Hermine Huntgeburth drehen wir den kommenden Wochen in Frankfurt einen Fernsehfilm für den Hessischen Rundfunk. Der Film spielt in der Welt der Politik, Banken und Medien. Wir liegen gerade noch in den letzten Zügen der Vorbereitungen. Und freuen uns natürlich das wir hier bei SØR schonmal die äußeren Züge für meine Rolle gefunden haben, einen eleganten klassischen Look.

Matthias Brandt & Sabine Böbbis zwei die sich auch ohne viel Worte verstehen Photo by SØR

MK: Klappt die Zusammenarbeit mit Kostümbildnern und Stylisten immer so gut wie heute mit Frau Böbbies?

MB: Es ist wie in anderen Lebensbereichen auch, man ist auf Intuition angewiesen. Ich habe da die Erfahrung gemacht, gerade was künstlerische und kreative Tätigkeiten angeht, je mehr man redet und je mehr erklärt werden muss, desto schwieriger ist die Zusammenarbeit. Der Idealfall ist, sich ein paar Stichworte zu geben und der andere weiß genau was gemeint ist. In diesem Fall, mit Sabine Böbbies, ist das gerade genau so – ein Glücksfall. Vorsichtig ausgedrückt – manchmal hat man Pech und manchmal hat man Glück. Und jetzt habe ich Glück!

Der Film “Männertreu” wird unter der Regie von Hermine Huntgeburth in den kommenden Wochen an original Schauplätzen in Frankfurt gedreht und 2014 in der ARD als Mittwochsfilm um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Neben Matthias Brandt spielen: Susanne von Borsody, Peri Baumeister, Margarita Broich, Claudia Michelsen Phillip Hochmaier uva.

Matthias Brandt sehr sympathisch wegen seiner Ecken und Kanten Photo by SØR

Catharina Gräfin von Lehndorff: Wenn Goldschmiedekunst zum Gürtel wird!

Die Gürtel der Goldschmiedin Catharina Gräfin von Lehndorff sind international begehrte Luxusobjekte und Liebhaberstücke, die aus exklusiven Ledern und mit edlen Schließen mit Palladium-Silber- und Goldfinish gearbeitet sind. Wer einmal so einen Gürtel besitzt, möchte einfach noch mehr davon, obwohl es praktisch gesehen nicht nötig wäre, denn die Gürtel sind von so beständiger Qualität, dass sie einen ein leben lang begleiten.

Die Geschichte der Catharina Gräfin von Lehndorff erinnert an die großen Familiensagen, die wir unter anderem aus Erzählungen, Romanen und Verfilmungen kennen. Am 21. Juli 1944 wurde Catharinas Vater, Heinrich Graf von Lehndorff, auf dem Familiensitz Schloss Steinort in Ostpreußen von der Gestapo verhaftet – enttarnt als einer der Widerstandskämpfer der „Operation Walküre“, des am Tage zuvor gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler. Mit brachialer Gewalt endete für die Lehndorff-Schwestern Gabriele, Nona und Veruschka eine unbeschwerte Kindheit. Die schwangere Mutter Gottliebe von Lehndorff wurde inhaftiert. Die drei älteren Schwestern verschleppte man in das NS-Kinderheim Borntal nach Bad Sachsa. Ihr Vater wurde am 3. September 1944 hingerichtet.  Als Gottliebe Gräfin von Lehndorff mit der neugeborenen Catharina einige Monate später ihre drei anderen Töchter wieder in die Arme schließen konnte, beginnt ein neues, sehr bescheidenes Leben, denn sie hatten alle Besitztümer verloren und wurden als Vaterlandsverräter geächtet.

Mutter Gottliebe ermutigte ihre Töchter, einen Beruf zu erlernen und kreativ zu sein. Catharina absolvierte eine Ausbildung zur Goldschmiedin. Zu der Zeit begann die Karriere ihrer älteren Schwester Veruschka als international gefragtes Model. Oft nahm sie Catharina mit zu den großen Fotoshootings für die „Vogue“ oder „Harper’s Bazaar“. Die zurückhaltende Catharina reiste mit ihrer Schwester um die Welt und kreierte für sie künstlerischen Modeschmuck aus Papier und anderen ungewöhnlichen Materialien. Kleine filigrane und typische Goldschmiede-Arbeiten fand sie langweilig, groß musste es sein und spontan entstehen. Während der Shootings in Afrika und Brasilien entbrannte ihr Interesse für die Symbolik der Naturvölker. Unermüdlich hielt Catharina ihre Impressionen in Skizzenblöcken fest. Ihre Entwürfe sind meistens komplett aus Metall, viele Platten aneinandergesteckt, verziert mit Ornamenten oder Tiergestalten. Ihre große Schwester Veruschka, die zur Fashion-Ikone der 1970er-Jahre wurde und der der Jetset zu Füßen lag, trug bei all ihren Auftritten die Kreationen der Schwester. Catharina hingegen ließ die high Society kalt. Am liebsten verbrachte die zurückhaltende junge Frau ihre Zeit in ihrer Souterrain-Werkstatt, aus der man bis spät in die Nacht das Hämmern und Nieten hören konnte. In Hochzeiten saß Catharina von Lehndorff mit 15 jungen Frauen in dem Souterrain, und noch heute verbringt sie viel Zeit in ihrem Atelier, denn von jedem ihrer Entwürfe fertigt sie dort den Prototypen an.

Mit Begeisterung, Fleiss und Kreativität an die Weltspitze

Sich selbst beschreibt Catharina in ihren beruflichen Anfängen als „freischaffende Gestalterin im Hippielook mit Bauchladenverkauf“. Etwas Understatement gehört zu dieser Aussage dazu, denn schon 1979 war eine junge hamburger Designerin, die einen laden in der Milchstraße eröffnete, ganz angetan von Catharinas Arbeiten. Und so brachte diese mit preußischer Verlässlichkeit wöchentlich die neuesten Stücke in den kleinen Laden der damals noch unbekannten Jil Sander. Das Geschäft lief bald auf Hochtouren. Mit ihren handgefertigten Prototypen macht sich die eigenwillige Goldschmiedin auf nach Florenz, um dort nach ihrer Vorlage Gürtelschließen, Applikationen und Verzierungen von Kunsthandwerkern in größeren Mengen anfertigen zu lassen. In der hamburger Werkstatt werden die Einzelteile anschließend zu Gürteln zusammengesetzt. Das Kalbs-, Reptilien- und Straußenleder für die Gürtel kommt aus Deutschland, produziert werden die erlesenen Stücke in Italien. Eingefasste Gürtelspitzen in Silber, Schließen mit den Initialen CL, Schließen in Form von Indianerköpfen, Flügeln oder in zeitlos klassischer Form ziehen unweigerlich den Blick auf sich. Gerade weil sich Catharina von Lehndorff nicht von kurzweiligen Moden beeinflussen lässt, gelten ihre Kollektionen als Sammler- und Kultobjekte.

Zum Must-have avanciert und das meistverkaufte Modell ist der gürtel mit den Jaguar-Applikationen. Er schmückte schon die Hüften von Gunter Sachs, Udo Jürgens und Marlon Brando. Als der Hollywood-Star damals seinen Gürtel bei der jungen Designerin in Auftrag gab, versetzte er sie in großes Staunen: „In diese Umfanglänge hätten locker sieben Frauen reingepasst!“ Herrengürtel sind bis heute das Hauptgeschäft und werden weltweit in den nobelsten Boutiquen verkauft. Es ist Catharina Gräfin von Lehndorff zu verdanken, dass der bis dato eher unbeachtete Gürtel zu einem der wichtigsten und schönsten Mode-Accessoires geworden ist.

Text von Michaela Kühn

Interview mit Catharina Gräfin von Lehndorff

MK: Warum sind Sie Goldschmiedin geworden? Das ist ja nicht unbedingt ein typischer Beruf für eine Adlige.

C. v. L.: Nach dem Tod meines Vaters hatten wir ja alles an Reichtümern und Besitz verloren. Damals ermunterte uns unsere Mutter kreative Berufe zu ergreifen. In der Schule war ich nicht besonders gut, aber Kunst und Gestalterisches lag mir sehr. So war es ganz klar, dass ich einen Beruf machen muss, in dem ich meiner Kreativität ausleben konnte. So absolvierte ich eine Ausbildung zur Goldschmiedin in München und in Berlin. Und später habe ich dann auch noch meinen Meister in München gemacht.

MK: Wie sind Sie überhaupt darauf gekommen Gürtelschnallen zu entwerfen?

C. v. L.: In den 70er Jahren begleitete ich oft meine Schwester Veruschka zu Fotoshootings von der Vogue. Da habe ich dann ganz spontan am Set Mode-Schmuckstücke und Gürtel aus Papier oder anderen ungewöhnlichen Materialien hergestellt, die dann auf den Bildern zum Einsatz kamen. Kleine filigrane Kreationen wie Ohrringe oder feine Kettchen haben mich nie interessiert. Ich war ganz fasziniert von großen Stücken, am liebsten aus untypischen Materialien. Das war meine große Leidenschaft. Gürtel haben mich einfach fasziniert. Es gab außer Aigner auch keinen anderen deutschen Designer der sich dem Thema Gürtel gewidmet hat.

MK: Wovon ließen Sie sich inspirieren?

C. v. L.: Vieles entdeckte ich auf meinen Reisen durch Afrika, Indien und Amerika. Aber selbst ganz alltägliche Dinge wie zum Beispiel alte Türgriffe und verspielte Schaniere haben mich inspiriert. Nur Mode hat mich nicht interessiert, an die habe ich mich nicht gehalten, sondern ganz mein Ding gemacht. Bei den Händlern bin ich auch manchmal deswegen angeeckt, aber die Kunden haben es mir immer gedankt, dass ich meiner Linie treu geblieben bin.

MK: Und wann folgte dann der Durchbruch?

C. v. L.: Es fing alles ganz klein an. 1976 habe ich meine Kreationen, alles Unikate, in die Boutiquen nach Sylt zum Verkauf gebracht. Etwas später verkaufte ich dann meine Gürtel in dem kleinen Laden von Jil Sander in der Milchstarsse, mit der ich heute noch befreundet bin. Und dann ging es plötzlich ganz schnell, Günther Giers der damalige Gründer von closed entdeckte mich und nahm meine Gürtel mit auf eine Modemesse. Bei der Ersten verkaufte er 500 Gürtel und zwei Jahre später dann schon 20.000.

MK: Aber trotz des Erfolges sind Sie immer sehr im Hintergrund geblieben, warum?

C. v. L.: Ich bin einfach nicht der Typ der gerne im Rampenlicht steht. Das behagt mir überhaupt nicht. Lieber bin ich in meiner kleinen Werkstatt als auf dem roten Teppich. Also genau das Gegenteil von meiner Schwester Veruschka, die ist so toll und macht das richtig gut. Angebote hatte ich damals viele. Mode- und Taschen Kollektionen sollte ich entwerfen, aber da wäre viel zu viel Aufmerksamkeit auf meine Person gelenkt worden! Und das ist nicht meins.

Ein Abend voller Mode, Kunst und geheimer Stars

The Label Book Of Clothing Culture & Sweet King von den Secret Stars*, 2011, Öl auf Leinwand, 190 x 130

Mittlerweile ist die Veranstaltung Kleidungskultur trifft Kunst in der SØR Rusche Repräsentanz Berlin,  eine etablierte Instanz in den Terminkalendern der Mode- und Kunstbegeisterten während der Berliner Fashion Week. Auch am vergangenen Mittwoch trafen sich die Macher der Mode mit den Kunstaffinen zum regen Austausch. Im Mittelpunkt des Abends stand die offizielle Präsentation von The Label Book Of Clothing Culture und die Vorstellung einiger Arbeiten des anonymen Künstlerkollektivs Secret Stars*. Anja und Ralf Daab brachten das wunderbare Sortiment von Kunst- Architektur- und Modebüchern, ihres Kölner Verlages, zum kennenlernen mit . Die knapp 100 Gäste u. a. Stefano Massa (Valstar), Norbert Lehmann (Dinkelacker), Oliver Mark (Fotograf), Stephan Erfurt (Direktor ℅ Berlin), Peter Kemper, Francesca Bassi, Mark Gisbourne, Thies Wulf, Matthias Rollmann (Scabal), Amelie & Philip Grözinger, Alfons & Katharina Schneider (Schneiders & Habsburg), Desiree Nick, Finn Martin (Musiker), Philipp Demandt (Leiter der Alten Nationalgalerie) und Holger Rosellen (windsor), genossen den Abend, umrahmt von den Werken der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin.

Thomas Rusche, Desiree Nick & Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, Photo by SØR

Stefanie Hillich, Amelie & Philip Grözinger, Andreas Wendt, Photo by SØR

Maria Seifert, Katharina & Alfons Schneider & Eva Kreissl, Photo by SØR

Barbara Russ & Anja Daab, Photo by SØR

Philip Schmal & Peter Kemper, Photo by SØR

Peer Golo Willi & Ralf Daab, Photo by SØR

Oliver Mark & Dr. Philipp Demandt

Thies Wulf & Gast, Photo by SØR

Büchertisch des Daab Verlages, Photo by SØR

Stefano Massa (Valstar) & Michaela Kühn, Photo by Anja Daab

Finn Martin, Ralf Daab & Dirk Buschmann, Photo by Anja Daab

Prof. Dr. Berthold Rzany, Claudia Sobirey, Cord-Henning Brandes & Gemahlin & Ulf Leimbach, Photo by SØR

 The Labelbook

Daab Verlag

Secret Stars**

Hemden von Emanuel Berg – Der Geheimtip für Stil-Enthusiasten

  1. Weisses Hemd aus feinstem Thomas Mason Popeline, Photo by Emanuel Berg

Als Jaroslaw Szychulda 1989 die Marke Emanuel Berg in Köln gründete, hatte er nicht im Traum daran gedacht, dass sein familiär geführter Betrieb einmal so erfolgreich sein würde. Heute verlassen jährlich etwa 200.000 Hemden und Blusen die eigene Produktionsstätte in Dirschau und erreichen weltweit Kunden mit Sinn für Stil und Eleganz. In Zeiten, in denen immer mehr Firmen ihre Produktionen nach Fernost verlegt haben, ist man bei Emanuel Berg besonders stolz, dass die Hemden und Blusen aus der eigenen europäischen Manufaktur in immer größeren Zahlen nach China und Japan exportiert werden. Die Kollektionen entwickelt der Firmeninhaber gemeinsam mit seiner Frau Petra.

Petra & Jaroslaw Szychulda, Photo by Emanuel Berg

Hemdenstoffe bei Emanuel Berg, Photo by Lars Beusker

Unverwechselbare Unikate für unverwechselbare Persönlichkeiten

Er entwirft neue Kragen- und Passformen und berät seine internationalen Kunden und Retail-Partner am liebsten persönlich – auch bei der Auswahl der hochwertigen Stoffe, die aus renommierten Traditionswebereien wie Thomas Mason, Albini, Testa oder der Schweizer Luxuskollektion Alumo kommen. Jaroslaw Szychulda, der schon als Kind von edlen Stoffen und der Schneiderarbeit fasziniert war, und seine Frau finden Inspiration auf ihren Reisen in die Metropolen, auf Messen und auch in den Filmen der 1950er-Jahre, in denen die männlichen Stars immer korrekt und elegant gekleidet waren.

 

Impression Emanuel Berg, Photo by Lars Beusker

Wer sich ein Emanuel-Berg-Hemd nach Maß anfertigen lässt, hat, wenn er in die dicken Musterbücher eintaucht, die Qual der Wahl. Darin befinden sich Muster von über 700 unterschiedlichen Vollzwirn-Stoffen, darunter die Sea-Island- Baumwolle mit zweifädigem Vollzwirn-Gewebe, genannt „two ply“. Schier grenzenlos scheint auch die Vielzahl von Streifenmustern zu sein, die durch die spezielle Webung leicht verschwommen und weniger „scharf“ als bei anderen hochwertigen Labels wirken, damit sie vor dem Auge nicht „flimmern“.

Hemden Kollektion, Photo by Emanuel Berg

Zu jeder Saison werden die Farben und Muster durch neue Trends ergänzt. Dazu kommen mehr als 60 Kragenformen und auf Wunsch gestickte Monogramme. Natürlich bietet Emanuel Berg auch ein Dutzend Manschettenformen an, darunter die französische Variante, die mit Manschettenknöpfen geschlossen wird. Hat der Kunde alle Entscheidungen getroffen, wird das individuell gestaltete Hemd innerhalb von maximal vier Wochen hergestellt. Getragen unterstreicht das maßgefertigte Hemd als Unikat die unverwechselbare Persönlichkeit durch seine exakte Passform. Ein hemd ist eben mehr als nur ein Hemd.

Weißnäherin beim Annähen eines Kragen per Hand an, Photo by Emanuel Berg

Das Fertigen eines Hemdes ist vergleichbar mit dem Zubereiten eines Sterne- Menüs: nur unter Verwendung der besten Zutaten, durch meisterliche Verarbeitung und mit Liebe zum Detail entsteht ein überzeugendes Spitzenprodukt. Die Hemdenmanufaktur Emanuel Berg arbeitet seit 1989 nach diesem Erfolgsrezept. In Dirschau, nahe Danzig, fertigen erfahrene Weißnäherinnen mit Gespür für die hohe Schule des feinen Handstichs Hemden und Blusen in Perfektion. Die Marke hat sich in jüngster Zeit zum Geheimtipp für Stil-Enthusiasten entwickelt, die sich nicht selten auch für die subtilen Details interessieren, die ein fertiges Emanuel-Berg-Hemd ausmachen. Zum Beispiel die Tatsache, dass es mit neun Stichen pro Zentimeter äußerst sauber verarbeitet wird. Oder dass jedes Hemd an den Seiten mit einer kaum spürbaren „single-needle-naht“ versehen ist. Die Einlage im Kragensteg ist nicht verklebt – so bleibt das Trage- Gefühl auch nach einem langen Geschäftstag noch angenehm. Außerdem wird jedes Hemd mit einer Einlaufzugabe bei der Kragenweite konzipiert, die verhindert, dass der Kragen nach einigen Wäschen zu eng wird. Die Stoffe bleiben griffig und knitterarm.

Emanuel Berg Perlmutt Knöpfe, Photo by Emanuel Berg

„Qualität bis ins kleinste Detail erkennt man bei Emanuel Berg auch an den massiven Knöpfen aus Australia-Perlmutt, die natürlich auf Stiel genäht sind“, erklärt Produktionsleiterin Gabriele Semmerling, „und die extra hautfreundlichen Etiketten werden auf alten Webstühlen gefertigt.“

Auch Frauen schätzen diese einmalige Qualität, Emanuel Berg Bluse, Photo by Emanuel Berg

Text by Camilla Péus

www.emanuelberg.com

www.soer.de

www.daab-media.com

Runde 50: Der Erzgeburtstag!

Geburtstagsgruss von Jonathan Meese an Thomas Rusche. Photo by SØR

 

Der Kunstgang durch die SØR Rusche Sammlung Berlin, ist mittlerweile zu einer Kultveranstaltung in der Berliner Kunst- und Kulturszene avanciert. Mit einem Glas gut gekühlten Sekt in der Hand, lassen sich die Gäste  von Thomas Rusche persönlich durch seine private Sammlung führen. Der 50. Kunstgang am 26. September 2012 sprengte allerdings, auf überraschend schöne Weise, den üblichen Ablauf der Veranstaltung, denn nicht nur der Kunstgang sollte in die 50. Runde gehen, auch der Gastgeber wurde runde 50. Über 120 Gäste gaben dem Sammler die Ehre um ihn in seiner Charlottenburger Wohnung zu gratulieren. Aufgrund der großen Gästeschar konnte der Kunstgang zwar nicht wie gewohnt durchgezogen werden, aber dafür gab es eine Überraschung für den Jubilar. Über 130 Beiträge von Künstlern, Philosophen, Theologen, Kuratoren, Galeristen und Autoren wurden im Vorfeld für Thomas Rusche gesammelt und ihm an dem Abend in Form von zwei exklusiven, handgebundenen Büchern überreicht. Nach anschließender Lesung einer Prosa von dem Schriftsteller und Journalisten Harald Wieser und einer vorgetragenen philosophischen Abhandlung von Prof. Dr. Dietrich Böhler, mündetet der Abend in einem rauschenden Fest – oder wie es Jonathan Meese so wunderbar in seinem Gruss titulierte: Erzgeburtstag!

Thomas Rusche Photo by André C. Hercher

Philip Grözinger & Jonas Burgert Photo by André C. Hercher

Judy Lybke & Thomas Nehls Photo by SØR

Carina Linge & Thomas Nehls Photo by André C. Hercher

Erika Weiß & Alicja Kwade Photo by André C. Hercher

Arne Linde & Johann König Photo by André C. Hercher

Uwe-Karsten Günther, Mark Gisbourne & Tanja Selzer Photo by SØR

Dietrich Böhler & Thomas Rusche Photo by André C. Hercher

Eva-Maria & Andreas Wendt Photo by André C. Hercher

Clemens Meyer & Esther Niebel Photo by André C. Hercher

Julia Rust & Marianne Esser Photo by André C. Hercher

Stephan Koal & Jan-Henrik Scheper-Stuke Photo by André C. Hercher

Kathrin Thiele & Anya Triestram Photo by SØR

Nilgün & Eberhard Bosslet Photo by SØR

Jens Joneleit Photo by SØR

Fumie Sasabuchi Photo by André C. Hercher

Elena, Paolo & Eduardo Botarelli Photo by André C. Hercher

Axel Geis & Philip Grözinger, Auszug aus dem Geburtstagsbuch Photo by SØR

Artikel aus dem Kunstmagazin: http://www.kunst-magazin.de/alles-gute-zum-erzgeburtstag/

Kleidermanufaktur Habsburg: Die Selbstverständlichkeit Tradition und Zeitgeist zu vereinen!

Kleidermanufaktur Habsburg, Herbst/Winter Kollektion 2012/13, Photo by Habsburg

Fashionistas mit Halbwissen packen das Label gerne mal in die Trachtenecke. Menschen mit Stil, Kultur und Noblesse hingegen, wissen um den wahren Platz der Traditionsmarke Kleidermanufaktur Habsburg, denn sie tragen die Kollektionen am liebsten täglich. Wer Wert legt auf klassische, traditionsbewusste und hochqualitative Kleidung, ist bei Habsburg genau richtig. Seit 20 Jahren spielt die Marke auf wunderbare Weise mit der imperialistischen Vergangenheit, aristokratischer Eleganz und dem gewissen “austrian touch”. 1992 gegründet von Kommerzialrat Alfons Schneider  (Schneiders Salzburg) und seit zwei Jahren unter der Leitung seiner gerademal 32jährigen Tochter Katharina Schneider, transformierte das in Salzburg ansässige Unternehmen zu einer international gefragten Marke für feine Gesellschaftskleidung im “höfischen Stil”. Wir sprachen mit der jungen Unternehmerin über Tradition, Stil und Innovationen made in Austria:

Katharina Schneider, 2012, Photo by Habsburg

Beschreiben Sie bitte die Philosophie die hinter der Kleidermanufaktur Habsburg stehen und welche Werte Sie vermitteln wollen?

Stil ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine des Lebens. Schon seit Beginn wird die Geschichte der Kleidermanufaktur Habsburg von einem einzigen Gedanken bestimmt: mit der nobelsten Jagd- und Gesellschaftsgarderobe das Leben der werten Kunden zu veredeln. Um stilvoll in Erscheinung zu treten, bedarf es jedoch mehr als feiner Kleidungsstücke. So ist die hohe Kunst der richtigen Kombination von bedeutender Wichtigkeit. Nur eine elegante Welt der Gegensätze verwandelt Qualität in Stil. Eine Welt, wie sie die Kleidermanufaktur Habsburg in jeder ihrer Kollektionen neu aufleben lässt – sei es für einen stilechten Auftritt im Alltag oder für ganz besondere Anlässe in anregender Gesellschaft. Der Synthese aus Kontinuität und Wandel verpflichtet, der Harmonie aus Alltagstauglichkeit und Noblesse zugetan, können wir so der Zukunft getrost ins Auge blicken. Ist doch eines klar: Die Zeit kann vergehen, guter Stil bleibt.

Was denken Sie wodurch sich Habsburg von anderen Brands abhebt?

  • In der Verarbeitung: durch sämtliche Details der Schneiderkunst wie paspelierte Knopflöcher, AMF-Stiche, Halb-Fütterung, Stick-Stiche, rollierte und sauber verarbeitete Nähte, aufwändige Plack-Verarbeitung, echte Ärmelschlitze, handgenähte Handriegel.
  • Im Branding: eine Spezialität sind die eigens entwickelten Muster rund um dir Marken-Signets: Hirsch, Wappen und Kleeblatt. Diese werden jede Saison in neuen graphischen Anordnungen und Farbkombinationen eingesetzt.
  • Im Stil an sich: ein reiches Habsburger-Erbe trifft auf den modernen Zeitgeist. Diese Synthese ist in der Modewelt einzigartig.
  • Im Farbspektrum: Habsburg steht für kräftige Farben und auch Mut zur Farbe.

    Knöpfe Kleidermanufaktur Habsburg, Photo by Habsburg

War es für Sie von Anfang an klar die Leitung von Habsburg zu übernehmen ? 

Nein, im Gegenteil. Nur über Umwege im Ausland und bei anderen Firmen fand ich zurück ins Familienunternehmen und erkannte nach und nach den vorliegenden Schatz, den es zu entdecken und weiterzuentwickeln gilt. Wobei ich als Kind schon gesagt habe, wenn in die elterliche Firma, dann zu Habsburg. Weil ich in der Marke ein enormes Potential sehe und mich persönlich damit identifiziere.

Wie war damals ihr erster Kontakt zu der Marke? 

Der Kontakt zur Marke bestand von Kindheit an – schließlich bin ich um 10 Jahre älter als “mein jetziges Baby” Habsburg und kann mich nur zu gut an das schöne Gründungs-Event im habsburgischen Schloss Blühnbach bei Salzburg erinnern. Da wir als Familie immer ins Firmengeschehen eingebunden waren und bei Messen und Modeschauen mithalfen, gab es ständige Kontaktpunkte zur Marke. Die Besonderheit von Habsburg war mir schon relativ früh bewusst.

Und wann/wodurch kam es zu dem Entschluss sich ganz und gar auf Habsburg zu konzentrieren? 

Nach meinem Wirtschaftsstudium, zahlreichen Auslandsaufenthalten und Erfahrungen in der Kosmetikbranche war es mir ein Anliegen, meine Erfahrungen und meine Tatkraft “zu Hause” einzubringen.  Gemeinsam mit Experten für Generationswechsel in Familienunternehmen wurde meine Position (Geschäftsführerin) festgelegt.

Philipp von Thurn und Taxis, H/W 2012/13 Kleidermanufaktur Habsburg

In den Kollektionen blendet sich, mal ganz subtil und mal ganz offensiv, die klassische traditionelle Kleidungskultur ein. Sehen Sie sich ein wenig als Retterin dieser Kleidungskultur? 

Ich würde eher sagen als “Weiterentwicklerin”. Gemäß dem Spruch “Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern das Entfachen des Feuers”  ist mein Anliegen vielmehr das, Althergebrachtes und auch Altbewährtes in einem neuen Kleid zu präsentieren und Tradition zu einem neuen Bekleidungsstil weiterzuentwickeln. Wir möchten dem höfischen Stil einen neuen Hauch verleihen. Das betrifft alte Formen, Schnitte und traditionelle Verarbeitungsweisen.

Welche Veränderungen entstanden durch Ihre Übernahme in den Kollektionen und in der allgemeinen Ausrichtung von Habsburg? 

Ich habe mir eine sanfte Modernisierung der Marke, immer unter Bezugnahme unserer Wurzeln, sowie die Internationalisierung von Habsburg auf die Fahne geheftet. Unter dem ersten Punkt ist seit meinem Eintritt eine deutliche Veränderung der Werbelinie erfolgt: Werbeagentur neu, Werbeunterlagen neu, Fotosprache neu, Homepage neu. Seit kurzem haben wir auch Facebook geadelt. Denn wichtig ist, dass unsere interne Erneuerung auch außen ankommt. Die Kollektion hat sich deutlich verjüngt und ist sportlicher und auch internationaler geworden, mit neuen Produktsegmenten wie gewaschenen Teile, T-Shirts und Taschen. Unter den zweiten Punkt fallen die Belegung neuer Messen (Pitti Uomo, IWA Nürnberg), neue Schauräume (Düsseldorf, Salzburg) und Design-Kooperationen mit internationalen Designern (zuletzt Andrea Incontri Italien). Außerdem gab es im Vertrieb personelle Änderungen.

Wie viel Einfluss hat Ihre Vater heute noch auf Sie? Vertraut er Ihnen voll und ganz oder gibt es die typisch väterlichen gut gemeinten Ratschläge und kritischen Blicke über Ihre Schulter? 

Er hat mir bei Habsburg dankenswerterweise eine “längere Leine” gegeben als erwartet. Somit konnte ich innerhalb kürzester Zeit viele Veränderungen umsetzen. Er steht mir mit wertvollem Rat und Tat zur Seite – problematisch sind manchmal die Updates, die ich ihm im Alltag – aus Zeitgründen – nicht regelmässig geben kann. Sein Credo ist “Informierte Mitarbeiter, sind bessere Mitarbeiter” – dies sehe ich genauso; es bedeutet aber höheren Zeitaufwand.

Katharina von Garzuly-Hohenlohe, H/W 2012/13, Photo by Habsburg

Sie sind eine junge, schöne und stilbewusste Frau, welche Rolle spielt die Tracht heute in Ihrer Generation? Was hat sich bezüglich der Entwürfe und Materialen verändert? Gibt es ein dauerhaftes Revival? 

Erst einmal bin ich stolz, dass Österreich eine sehr tragbare Tracht hervorgebracht hat. Viele andere Landestrachten findet man nur noch in Folklore-Vereinen wieder. Zweitens ist der momentane Trachten-Boom, vor allem unter jungen Leuten, Ausdruck einer generelle Sinn-Suche und dem erstarkten Interesse an Ursprung, Herkunft, Greifbarkeit, Identität und Wurzeln. Ein Anliegen von Habsburg ist es, unsere Tracht, aber auch den höfischen Stil der Habsburger stilvoll weiterzuentwickeln und diesem einen modernen Twist zu verleihen. Spannend find eich vor allem den “Kombi-Look”: Lederhose mit T-Shirt, Habsburg-Oberteil mit Designer-Jean, Dirndl mit buntem Pashmina. Wobei sich Habsburg von der, leider auch aufkommenden Kitsch-Trachten-Entwicklung, eindeutig distanziert.

Die Materialien in den Habsburg Kollektionen zeichnen sich durch erlesene Qualität aus: Pelze, feine Seide und Samt treffen auf Loden, Leder, Tweed und Strick. Welche Rolle spielt das Material? Woher kommen die Materialien? 

Die hochwertigen Materialien sind die unabdingbare Basis einer hochwertigen Bekleidungsmarke. Es werden vorwiegend Naturmaterialien eingesetzt die großteils in Europa in ebensolchen Manufakturen produziert werden. Es gelten bei der Auswahl ebenso hohe Ansprüche wie bei der Marke Habsburg selbst. Wir verarbeiten beispielsweise Cashmere aus Italien, Loden  und Handwebeleinen aus Österreich, Seide aus Indien, Lammfell aus Irland, Ziegenvelours aus der Türkei, Samt aus Italien und Cashmere für unsere Strickkollektion aus der Mongolei. Hier verfügt unser Lieferant über eigene Ziegen. Dem Zubehör setzen wir eine eigene Habsburg-Handschrift auf. So tragen all unsere Knöpfe (aus Perlmutt, Büffelhorn und Steinnuss) feine Habsburg-Gravuren mit Wappen und/der Schriftzug.

katharina von Garzuly-Hohenlohe, H/W 2012/13, Photo by Habsburg

Wie würden Sie die kommende Herbst/Winter Kollektion beschreiben? Wovon ist sie beeinflusst/inspiriert? 

Unsere Jubiläumskollektion – Habsburg feiert im heurigen Jahr 20jähriges Bestehen – steht ganz im Zeichen des kraftvollen Spannungsfeldes zwischen Tradition und Innovation. Edle Newcomer sind Pelzmodelle aus Rexkanin und Blaufuchs. Dazu gesellen sich leichte, feine Lammfellkreationen und unvergleichlich softe Daunenmodelle für sie und ihn. Der Gehrock nimmt wieder eine gewichtige Position ein und die Herrensakkos sind körperbetonter als bisher. Geadelt werden die feinen Manufakturstücke in bekannter Manier durch ausgezeichnete Qualität und Liebe zum Detail. Perfektioniert wird der lässig-noble Auftritt für Damen und Herren von Welt mit der hochwertigen Stricklinie aus mongolischem Cashmere und edlen Accessoires.

Wie würden Sie den typischen Habsburg Liebhaber/in beschreiben? 

Bei unseren Habsburg-Fans handelt es sich um stilvolle Individualisten, die die schönen Dinge des Lebens schätzen. Diese sind moderne Globetrotter und dennoch mit Ihrer Heimat verwurzelt. Der Habsburg-Träger schätzt Understatement und ist selbstbewusst genug, dieses auch zu leben.

Die Testimonials Ihrer Kollektionen sind ausschließlich Adelige. Warum? Und wie ist es dazu gekommen? 

Die Idee der aristokratischen Testimonials entstand im Jahr 2000, gemeinsam mit unserer ehemaligen Werbeagentur Demner, Merliceck & Bergmann. Aus dem Grund weil es uns eine gewisse Alleinstellung im heissumkämpften Modemarkt gibt, sich bei dem Markennamen “Habsburg” anbietet und wir Persönlichkeiten einkleiden möchten, anstatt von austauschbaren Models. Natürlich bedeutet das nicht, dass wir ausschliesslich Mode für Adelige produzieren.

Philipp von Thurn und Taxis & Katharina Schneider at SØR Event "Kleidungskultur trifft Kunst", Photo by SØR

Sie stammen aus einer sehr traditionsreichen Familie, die sich schon immer mit klassischer Kleidung beschäftigt hat, gab es in Ihrer Jugend Anekdoten wo Sie vielleicht versucht haben sich dieser Etikette zu entziehen? 

Eigentlich nicht, da mich diverse Jugendströmungen wie zum Beispiel Skaterlook oder Hippis, nie sonderlich angesprochen haben. Hingegen erinnere ich mich dass ich es verabscheut habe, immer dasselbe wie meine ältere Schwester tragen zu müssen. So waren wir zwei fast identische, blonde Zwillinge, was mich damals sehr störte.

Gab es vielleicht in Ihrer Jugend oder auch noch heute eine Stilikone die Sie verehren? 

Heute verkörpert für mich Catherine von England eine moderne Eleganz, der sie durch ihre fröhliche Ausstrahlung besonderen Glanz verleiht.

Philipp von Thurn und Taxis, H/W 2012/13, Photo by Habsburg

Was denken Sie macht einen wirklich gut gekleideten Herren aus? Womit beweist er Ihrer Meinung nach Stil? 

Ein Mann sollte sich zumindest Grundgedanken über Schuhe, Frisur und Parfum machen. Stilistisch bevorzuge ich klassisch-italienisch. Übertriebene “Mode-Gockel” haben nicht unbedingt meine Aufmerksamkeit.

Und bei den Damen? Denken Sie Frauen haben mehr Freiheit was die Kleidung und auch die Mode angeht? 

Eine gut gekleidete Dame macht aus, dass sie sich Typ-gerecht kleidet. Nicht Alles passt jedem, daher ist die Auseinandersetzung mit eigener Figur, Haarfarbe/Augenfarbe und Persönlichkeit sicher Grundvorraussetzung für einen stilsicheren Auftritt. Frauen sind bezüglich Farben, Modellen und Freizügigkeit sicherlich weniger Grenzen gesetzt, wobei diese keinesfalls überschritten werden sollten. Zu viel Haut heisst nicht automatisch Sexyness.

katharina von Garzuly-Hohenlohe, H/W 2012/13, Photo by Habsburg

Welches Land hat denn heute den größten Einfluss in der Mode? 

Wenn es um Stil und Modeaussage geht, immer noch Italien und Frankreich. Wobei wir als österreichische Lifestylemarke mit imperialen Wurzeln natürlich auch an der Wahrnehmung Österreichs als “Modeland” arbeiten. Schließlich schauen wir auf eine reiche Textil-Vergangenheit zurück (Textil-Industrie Vorarlberg, bedeutende Stoff-Entwicklungen wie Loden, Mühlviertler Leinen etc.) Die nordischen Länder gewinnen mit ihren individualistischen Designern an Bedeutung.

Und welche Bedeutung hat für Sie das Wort Mode? 

Für mich ist Mode Ausdruck der Persönlichkeit und Befindlichkeit. Ich propagiere eine gesunde Einstellung zur Mode, sprich: sich Gedanken darüber zu machen finde ich gut, riesige Handtaschen-Sammlungen und übertriebenen Narzissmus, weniger gut.

Was sind denn Ihrer Meinung nach absolute Must haves für eine junge traditionsbewusste Frau?

Habsburg-Gehrock, junges, witziges Shirt, gut sitzende Jeans, Tod´s und Bottega Veneta-Tasche. Einen hochwertigen Markenmix finde ich spannend.

Und was sind absolute No go’s? 

Zu kurze Röcke und zu hohe Stilettos

Commercial Kleidermanufaktur Habsburg, Photo by Habsburg

“Eros & Thanatos” Bilder einer Ausstellung und Pressestimmen

Photo by SØR

 

Bilder der Finissage und der Präsentation der Publikation “Eros & Thanatos” vom 02. Juni 2012

http://www.lubok.de/

Photo by SØR

Photo by SØR

 

 

 

 

 

 

 

Photo by SØR

 

 

 

 

Photo by SØR

Photo by SØ

 

 

 

 

 

 

Photo by SØR

Photo by SØR

Photo by SØR

Photo by SØR

Photo by SØR

Photo by SØR

Die folgenden Links beinhalten Artikel über die Ausstellung Eros & Thanatos:

http://www.art-magazin.de/kunst/51267/sammlung_rusche_leipzig

http://www.kunst-magazin.de/liebe-und-tod-in-leipzig/

Eros & Thanatos Ausstellungseröffnung 28. April 2012

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

 

Photo by SØR

Die Ausstellung “Eros & Thanatos” war bis zum 02. Juni 2012 in der Baumwollspinnerei Leipzig zu Gast.

Werkschau Halle 12

Baumwollspinnerei Leipzig

Wir bedanken uns ganz herzlich bei all denen, die dazu beigetragen haben, dass diese Ausstellung so ein Erfolg geworden ist. Ein ganz besonderer Dank geht an Prof. Dr. Ullrich und seine Studentinnen und Studenten der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, die diese Ausstellung kuratiert haben. Ein weiteres großes Dankeschön richtet sich an die Baumwollspinnerei Leipzig und die SpinnereiGalerien für ihr Engagement und ihre Unterstützung, sowie Herrn Dr. Hans-Werner Schmidt vom Museum der Bildenden Künste in Leipzig. Nicht zu vergessen; Claudia Gehre, Uwe-Karsten Günther, Josef Filipp und Jochen Hempel.

 

Taktik Doppelpaß! Die neue Aufstellung vom Galeristen Jochen Hempel: Leipzig und Berlin

Galerie Jochen Hempel Berlin Photo by Uwe Walter

Jochen Hempel ist nach dem Mauerfall einer der ersten der die Leipziger Schule in die Welt hinausträgt. Bis Ende der 1990er Jahre prägte er gemeinsam mit Judy Lybke die Berliner Kunstszene und entschied sich dann passend zum großen Leipzig Hype Mitte 2000 für die Baumwollspinnerei. Jetzt ist er wieder nach Berlin zurück gekommen ohne dabei Leipzig den Rücken zu zukehren. Und vielleicht bläßt er damit, der brach liegenden Leipzig – Berlin – Connection wieder frischen Wind in die Segel.

Was hat Sie nach Berlin bewegt?

Ich glaube das in Deutschland nach wie vor das Reihnland und Berlin den Ton angeben. Natürlich mit kleinen interessanten Satelliten wie Leipzig und München. Doch die Zentren sind nach wie vor Köln, Düsseldorf und Berlin. Nur in Leipzig zu sein reicht mir nicht mehr aus, ich brauche für meine Künstler eine neue Plattform. Ich habe lange über verschiedene Orte nachgedacht und Berlin war von Anfang an draussen und ist dann letzten Endes doch geworden!

Jochen Hempel Photo by Bertram Schultze

Hört sich an als würde Leipzig nur noch in der 2. Liga spielen?

Der richtige Hype war 2004, das war toll, da hatte man das Gefühl das Leipzig eine Großstadt ist. Es ist schon erstaunlich das es Leipzig überhaupt geschafft hat auf die Landkarte zu kommen. Und da ist es auch drauf und kommt auch nicht wieder runter. Aber es haben natürlich auch alle die kamen, alles gesehen und jetzt fehlt ein Wandel. Um die Leute dazu zu bewegen wieder zu kommen braucht es gerade Bewegung und Entwicklung. Es gibt zu wenige Galerien die einen wirklich internationlen Standard haben, so das es für Kunstinteressierte wieder wichtig wird nach Leipzig zu kommmen. In Berlin kommen sie sowieso vorbei und für einen gewissen Zeitraum hatten wir es auch geschafft die Leute nach Leipzig zu lotsen, aber das wird zunehmend schwerer.

Und wie verhält es sich mit den Sammlern?

Die Sammler kommen nach Leipzig um Leipzig zu kaufen, bietet man keine Leipziger anbietet dann kaufen sie nicht oder kommen erst gar nicht. Wenn zum Beispiel eine Neo Rauch Ausstellung ist, dann kommen heute keine 100 Sammler mehr, sondern nur noch 12 und hoffen eines von 10 Bildern zu bekommen. Da ist so eine Verknappung im Spiel und die sind dann ja auch sauer wenn sie keine Bilder mehr abbekommen. Also man muss ganz konkret Leipziger Schule  anbieten und dann kommen sie auch. Aber nach Berlin kommen sie sowieso, auch wenn es immer heißt “In Berlin wird nichts verkauft”.

Leipziger Schule, ist das nicht der Begriff von dem man sich ich Leipzig befreien möchte?

Ich finde es gut das es sie gibt, diese Leipziger Schule. Und wir Galerien haben davon ja auch wahnsinnig profitiert. Sie wird eher von außen nicht gemocht, innerhalb Leipzig ist die Leipziger Schule das Non plus Ultra. Sie ist ja auch sehr erfolgreich in diesem Sujet; Malerei mit einer erzählerischen Komponente, dann vielleicht noch mythologisch aufgeladen, handwerklich gut gemacht und letztendlich einem internationalen Standard entsprechend. Dieses Erzählerische mögen sehr viele, denn es ist ja auch eine einzigartige Auseinandersetzung mit figurativer Malerei.

Vertreten Sie auch Leipziger Künstler?

Ich habe natürlich Leipziger Künstler im Programm, nur noch zwei von denen leben in Leipzig, die 5 anderen haben in Leipzig studiert und leben mittlerweile in Berlin. Bei mir gibt es ein Programm Kriterium, ich möchte natürlich nicht 10 Künstler haben die das gleich Programm bedienen. Es ist im Grunde wie beim Fussball; eine Aufstellung der Mannschaft mit Verteidigern und Angreifern. Ich brauche ein paar internationale Künstler, ein paar Leipziger, einige die mit Fotografie arbeiten. Insgesamt ein sehr breites Programm, dass aber bewusst aufgestellt ist um verschiedene Sammler ansprechen zu können.

 

Galerie Jochen Hempel Berlin Photo by Uwe Walter

Warum haben Sie sich als erstes für eine Gruppenausstellung in Ihren neuen Räumen entschieden?

Die erste Ausstellung sollte Richtungshinweis sein, um zu zeigen wo ich mit meinem Programm hin will. Seit 18 jahren arbeite ich mit dem Künstler Tilo Schulz zusammen, der mir sehr wichtig ist und der auch sehr viel Erfahrung als Kurator hat. In die Neuausrichtung Berlin, hatte ich mir gedacht die erste Ausstellung von ihm kuratieren zu lassen. Er hatte schon vor zwei Jahren in der temporären Kunsthalle Berlin eine gute Ausstellung auf die Beine gestellt. Tilo wiederum hatte den Wunsch mal mit Marc Glöde, den ich auch sehr schätze,  eine Ausstellung zusammen zu kuratieren. Natürlich wollte ich auch die Energie und Synergie die Marc Glöde umgeben, für mich nutzen. Drei Künstler hatte ich den beiden vorgegeben und Tilo und Marc haben dann die Ausstellung darum herum gebaut.

Was geht Ihnen durch den Kopf wenn Sie hier in Ihren neuen Räumen stehen?

Ich habe auf jeden Fall das Gefühl mich hier wohlzufühlen. Und  ansonsten geht mir natürlich durch den Kopf, dass man das jetzt rocken muss.

Privat leben Sie in Leipzig und nicht in Berlin, warum?

Zum leben ist Leipzig für mich einfach besser. Es ist eine fantastische Stadt, man hat sehr viel kulturelle Angebote, es gibt keine Sperrstunden, alles ist überschaubar und sehr entspannt. Doch Aufgrund dieser sehr angenehmen Lebensverhältnisse, ziehen immer mehr  alte Leute aus ganz Deutschland hierher um in Leipzig ihren Lebensabend zu verbringen. Jetzt muss man halt sehen wie sich das entwickelt; wird Leipzig eine Rentner Stadt oder bleibt es eine Studententstadt.

Jochen Hempel und seine Mitarbeiterin Vicky Wang Photo by Lars Monshausen

 

Wie sehen Sie die Zukunft der Baumwollspinnerei?

Ich denke für die Baumwollspinnerei war es ein großes Glück, das Leipzig keine total angesagte Metropole geworden ist. Denn dann würden jetzt auf dem Spinnerei Gelände hippe Designershops, Bars und Restaurants stehen und hätten die kleinen Galerien und Künstler verdrängt. Doch so ist und bleibt die Baumwollspinnerei ganz klar das kreative Zentrum von Leipzig.

Was macht denn ein Galerist privat?

Eigentlich setzt man sich ja ununterbrochen mit Kunst auseinander und jetzt mit den beiden Galerien, in Leipzig und Berlin, bleibt das Privatleben wortwörtlich auf der Strecke. Da brauch ich dann einen Ausgleich und für mich ist das Fussball.

Und dann auch noch FC Bayern Fan?

Für mich gibt es da einen ganz schönen Vergleich: Für den Fussball bedeutet der FC Bayern genauso viel wie Gerhard Richter für die Kunst. Beide sind einfach richtig gut!

http://www.jochenhempel.com/#/de

 

 

 

 

Werke der SØR Rusche Sammlung in Ausstellungen

Alles Wasser

Ausstellung vom 25. Mai – 13. Juli 2012

Verlängert bis zum 25. August 2012

Die Ausstellung “Alles Wasser” in der Mikael Andersen Galerie widmet sich ganz diesem klassischen Sujet. Kuratiert wird die Ausstellung von dem Künstler Philipp Grözinger, der in Zusammenarbeit mit Dr. Dr. Thomas Rusche, ausgewählte Positionen von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern und Werke der Niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, in einen Dialog stellt.

Galerie Mikael Andersen Pfefferberg, Haus 4 Christinenstrasse 18/19 10119 Berlin

http://www.mikaelandersen.com/

 

Atelier + Küche =

Labore der Sinne

12. Mai bis 16. September 2012

Sie sind Orte der Produktion sinnlicher Erlebnisse und Stätten von Experiment und Krea- tivität: Künstleratelier und Küche verbindet als „ Labore der Sinne“ eine bemerkenswerte Nähe. Erstmals führt Marta Herford diese beiden Arbeitssphären in einer rund 400 Jahre Kunstgeschichte umspannenden Ausstellung zusammen. Zeitgleich zur dOCUMENTA (13) in Kassel untersucht das Team um Roland Nachtigäller die Bedeutungen und Darstellun- gen von Atelier und Küche quer durch die Kunstgeschichte bis in die Gegenwart.

Otto Marseus van Schrieck Küchenstilleben mit Fischen und Blumenkohl, 1654 Öl auf Zinnplatte 14,6 x 19,5 cm SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Frederike Walter & Dieter Mammel, Atelierziege, 2007, mixed Media, 120 x 400 x 50 cm, SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Gehry Galerien Marta Herford Gobenstraße 2–10, D-32052 Herford

Di – So und an Feiertagen 11-18 Uhr, jeden 1. Mi im Monat 11-21 Uhr

Eros & Thanatos

28. April verlängert bis zum 02. Juni 2012

WERKSCHAU Spinnereistraße 7 / Halle 12, 04179 Leipzig Di bis Sa 11 bis 18 Uhr

www.spinnerei.de

Erotik und Tod, Liebe und Gewalt sind nicht nur zwei Pole menschlicher Existenz und Welterfahrung. Vielmehr verschränkt sich beides auch vielfältig und ist dann in subtilen Mischformen gleichzeitig präsent. Immer wieder gibt es Kippmomente zwischen Eros und Thanatos. Und viele Künstler haben sich gerade dafür interessiert.

Die SØR Rusche Sammlung bietet mit ihren zwei Schwerpunkten, der Niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts und der Gegenwartskunst, eine besondere Möglichkeit, die Inszenierung solcher Kippmomente über die Zeiten hinweg zu zeigen. Dabei lassen sich sowohl überzeitlich gültige Motive entdecken als auch epochenspezifische Konstellationen als solche erkennen. Die Ausstellung wird sich einerseits klassischen Themen wie der Angst vor vanitas – der Vergänglichkeit des Schönen und Erotischen – oder dem Rausch und seinen Folgen widmen. Andererseits aber stellt sie ein Motiv wie den Wald vor, das auf den ersten Blick wenig mit Liebe oder Tod zu tun hat, bei genauerer Betrachtung aber umso vielschich­ tiger Aspekte von beidem zum Ausdruck bringt.

Kuratiert wird die Ausstellung von Studierenden der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Ullrich. Die Ausstellung findet auf Ein­ ladung der SpinnereiGalerien statt.

SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Gelton Toussaint Die Göttin Diana, um 1660, öl auf Holz, 13,6 × 16,6 cm © SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

 

Johannes Hüppi o.T., 2010, öl auf Holz, 16×20 cm © SØR Rusche Sammlung Berlin/Oelde

Positionen der Ausstellung von folgenden Künstlern:

Nobuyoshi Araki / Elvira Bach / Tilo Baumgärtel / Jacobus Biltius / Christoph Blawert / Abraham Bloemaert/ Katia Bourdarel / Richard Brakenburgh / Cecily Brown / Rafał Bujnowski /Jochem Govertsz Camphuysen / Jacques Adolphsz Claeuw / Pieter Codde / Joos van Craesbeek / Philip van Dijk /  Martin Eder / Marcel van Eeden / Marcel Eichner / Wolfgang Ellenrieder / Tom Ellis / Joachim Elzmann / Tracey Emin / Pavel Feinstein / Pius Fox / Pieter Fris / Martin Galle / Alexander Gering / Johannes Glauber / Petrus van Hattich / Reinier de la Haye /  Samuel van Hoogstraten / Julius Hofmann / Helge Hommes / Johannes Hüppi / Michał Jankowski / Oda Jaune / Sabrina Jung / Ruprecht von Kaufmann / Thomas de Keyser / Michael Kirkham / Kai Klahre / Anna Kott / Marianna Krueger / Paweł Książek / Zofia Kulik / Alicja Kwade / Corinne von Lebusa / Dominik Lejman / Via Lewandowsky / Carina Linge / Johannes Lingelbach / Dirck van der Lisse / Rosa Loy / Christoffel Lubieniecky / Martin Lütke / Gerrit Lundens / David Lynch / Cornelis van Meulen / Franz van Mieris II / Willem van Mieris / Markus Muntean & Adi Rosenblum / Michiel van Musscher / David Nicholson / Adriaen van Nieulandt / Hanna Nitsch / Jürgen Noltensmeier / David O’Kane / David Ostrowski / Justine Otto / Jochen Plogsties / Agnieszka Polska / Hendrik Gerritsz. Pot / Jan Anthonisz van Ravensteyn / Louis Renzoni / Arno Rink / Matthieu Ronsse/ Nadin Rüfenacht / Rigo Schmidt / Norbert Schwontkowski / Tanja Selzer / Hendrik Martensz. Sorgh / Johannes Spilberg d. J. / Adriaen van Stalbemt / Norbert Tadeusz / Tal R / Jan Tengnagel / David Teniers d. J. / Alexander Tinei / Jacob Toorenvliet / Gelton Toussaint / Rombout Jansz. van Troyen / Werner Tübke / Markus Uhr / Pieter Verelst / Daniel Vertangen / Steve Viezens / Miriam Vlaming / Herbert Volkmann / Cornelis van der Voort / Gerrit van Vucht / Moyses Wtenbrouk / Jürgen Wolf /